27.01.2016

Vom Wasserbad zur sicheren und effizienten Dichtheitsprüfung

Nach wie vor recht verbreitet ist die vergleichsweise simple Prüfung im Wasserbad. Es geht dabei schlicht um Blasen, die aus einem Prüfteil austreten. Getreu dem Motto: Was mit meinem Fahrradreifen funktioniert, wird auch in unserer Fertigung klappen.

Auf den ersten Blick ist solch ein Blasentest wirklich einfach und kostengünstig, aber bei genauerem Hinsehen offenbaren sich doch einige Stolpersteine:
 

 

  • Nach dem Wasserbad ist das Prüfteil schlicht nass und muss mitunter zeit- und kostenaufwendig getrocknet werden, etwa um Folgeschäden durch Korrosion zu vermeiden. 
  • Ein anderer begrenzender Aspekt ist der Prüfer selbst – der menschliche Faktor. Ob Blasen überhaupt erkannt werden, hängt immer auch vom individuellen Prüfer ab.
  • Ein nicht zu unterschätzendes Problem ist zudem die freie Sicht auf Prüfteil und Blasen. Eine komplexe Geometrie des Prüfteils oder eine nicht einsehbare Lage der Leckstelle können dafür sorgen, dass der Prüfer die austretende Blase nicht sieht.

Lesen Sie hier, welche Stolpersteine man wie umgehen sollte und welche weiteren Vorteile Ihnen die Dichtheitsprüfung mit Spürgas bietet