09.02.2016

Wissen Sie, was Wasserbad- und Druckabfallprüfung ungenau macht?

Dies und noch viel mehr verrät das über 50 Seiten starke E-Book von INFICON. Es ist als umfassender Leitfaden für die Verantwortlichen bei Automobilproduzenten und Zulieferern konzipiert. Es behandelt – herstellerneutral – alle Aspekte der Dichtheitsprüfung und deren Fallstricke.

Dies und noch viel mehr verrät das über 50 Seiten starke E-Book von INFICON. Es ist als umfassender Leitfaden für die Verantwortlichen bei Automobilproduzenten und Zulieferern konzipiert. Es behandelt – herstellerneutral – alle Aspekte der Dichtheitsprüfung in der Automobilindustrie und hilft, die für den konkreten Anwendungszweck optimale Prüfmethode auszuwählen. „Dichtheitsprüfung in der Automobilindustrie – ein Leitfaden“ gibt es kostenlos unter http://www.inficon.com/Automobilindustrie-ebook

 

Die optimale Kosten-Nutzen-Relation

Der erste Teil des Leitfadens beschreibt die prinzipbedingten Stärken und Schwächen der verschiedenen Verfahren für Dichtheitsprüfung und Lecksuche und auch die gebräuchlichsten Prüfgase – Helium, Wasserstoff, Formiergas und Endmedien wie die Kältemittel R1234yf und CO2. Der Hintergrund: Für Automobilhersteller und Zulieferer ist es wichtig, sich genau zu überlegen, welches Verfahren für ein bestimmtes Einsatzszenario in der Fertigung sinnvoll ist und die optimale Kosten-Nutzen-Relation aufweist.

 

Warum Wasserbad und Druckabfall oft an Grenzen stoßen

Nicht selten ist beispielsweise noch das Wasserbad im Einsatz, weil der Bläschentest so intuitiv zu sein scheint – in vielen Fällen ist das Wasserbad für die zu prüfende Komponente aber gar nicht empfindlich genug. Ein anderes Problem: Mitunter tritt zwar Luft aus dem Leck aus, aber sie kann sich wegen der komplexen Geometrie des Bauteils nicht ablösen und als Bläschen aufsteigen. In der Praxis sind Druckabfall- oder Druckanstiegsprüfung auch nicht empfindlicher als die Wasserbadmethode, die Nachweisgrenze bewegt sich im Bereich 10-3 mbar∙l/s. Gar nicht so selten erweist sich die Akkumulationsmethode als ideal. Sie verwendet Helium als Prüfgas, ermittelt kleine Leckraten von bis zu 5∙10-6 mbar∙l/s, braucht aber statt eines Vakuums nur eine simple, kostengünstige Akkumulationskammer.