13.09.2016

IZB: INFICON Dichtheitsprüfgeräte sichern die Qualität konventioneller und alternativer Antriebe

INFICON präsentiert auf der IZB (Internationale Zulieferermesse) vom 18.-20.10.2016 in Wolfsburg (Halle 5, Stand 5319) ein breites Portfolio an Dichtheitsprüfgeräten, die sich für konventionelle wie für alternative Antriebe eignen.

Gerade der anhaltende Trend zur Direkteinspritzung – mit Einspritzdrücken von bis zu 2.000 bar – stellt große Anforderungen an die Dichtheit der Komponenten, die von Zulieferern gefertigt werden. Antriebskomponenten wie Einspritzventile, Kraftstoffverteilerrohre (Common Rails), Motoren und Getriebe müssen heute gegen Leckraten im Bereich von 10E-4 mbar∙l/s geprüft werden. INFICON zeigt auf der IZB eine ebenso zuverlässige wie kostengünstige Lösung dafür: die heliumbasierte Dichtheitsprüfung in der Akkumulationskammer mit dem INFICON T-Guard Dichtheitsprüfgerät, das ohne aufwändiges Vakuum auskommt. Auch das Helium-Schnüffellecksuchgerät Protec P3000 von INFICON mit Wise Technology-Sensor erkennt und lokalisiert bei Bedarf selbst kleinste Lecks an Antriebsteilen – die Nachweisgrenze des Sensors liegt bei Leckraten von 10E-7 mbar∙l/s. 

 

Dichtheitsprüfung von CNG- und LNG-Tanks

Prüfgasmethoden empfehlen sich ebenso für die Dichtheitsprüfung und Lecksuche bei alternativen Antrieben. Weil die Dichtheitsanforderungen an Erdgas- und Wasserstofftanks ebenso hoch sind wie bei klassischen Benzintanks, sind Verfahren wie Wasserbad, Druckabfall- oder Differenzdruck-Prüfung ungeeignet. Dagegen können Hersteller ihre CNG- und LNG-Gasfahrzeugtanks mit dem Helium-Dichtheitsprüfgerät LDS3000 in der Vakuumkammer zuverlässig und schnell gegen Leckraten im Bereich 10-4 bis 10-5 mbar∙l/s prüfen.

 

Batterie-Dichtheitsprüfung für optimale Performance und Lebensdauer

Auch durch die EV/HEV-Fahrzeugtechnologie kommen neue Dichtheitsanforderungen auf die Automotive-Branche zu: Jede einzelne Batteriezelle muss gegen ein Eindringen von Luftfeuchtigkeit und Luft sowie gegen den Austritt von Elektrolyten geschützt sein. Beides kann die Leistungsfähigkeit bzw. die Lebensdauer der Batterie signifikant beeinträchtigen. Darum empfiehlt sich hier eine Helium-Vakuumprüfung mit dem INFICON LDS3000 gegen eine Grenzleckrate von 10-5 bis 10-6 mbarl/s. Sind die einzelnen Zellen zu größeren Batterie-Modulen – oder gar zu Batterie-Packs – zusammengefasst, muss der Zulieferer in seiner Fertigung die Dichtheit des Kühlkreislaufs sicherstellen. Der Protec P3000 von INFICON erlaubt hier eine zuverlässige Dichtheitsprüfung der Batterie, während sich die Integrität des Batteriepacks nach außen (IP67) besonders gut mit dem Sensistor Sentrac Schnüffellecksuchgerät überprüfen lässt. Zudem hat der Fahrzeughersteller nach der Endmontage noch selbst die Dichtheit der verbauten EV/HEV-Batterie zu prüfen. Für dieses Einsatzszenario empfiehlt sich der INFICON Ecotec E3000: Das Multigas- und Kältemittel-Schnüffellecksuchgerät weist den Austritt beliebiger Kühl- und Kältemittel unmittelbar nach.