Elektronik Infineon und Wolfspeed erweitern SiC-Wafer-Lieferabkommen

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Der Halbleiterhersteller verlängert den Liefervertrag mit Wolfspeed. Außerdem konnte sich Infineon Produktionskapazitäten für Siliziumkarbid sichern.

Siliziumkarbid-Wafer.(Bild:  ZF Friedrichshafen AG)
Siliziumkarbid-Wafer.
(Bild: ZF Friedrichshafen AG)

Die beiden Unternehmen Infineon und Wolfspeed erweitern ihr seit Anfang 2018 bestehendes Lieferabkommen. Wie der deutsche Zulieferer mitteilt, gehe es dabei um Siliziumkarbid-Wafer (SiC) mit einem Durchmesser von 150 Millimeter. Außerdem wurde der Vertrag erweitert. Wie Infineon berichtet, habe das Unternehmen ein mehrjähriges Capacity Reservation Agreement (CRA) mit Wolfspeed vereinbart.

Wie Infineon-CEO Jochen Hanebeck mitteilt, verfolge der Halbleiterhersteller vor dem Hintergrund steigender Nachfrage nach SiC-Bauelementen eine Multi-Source-Strategie für 150-mm- und 200-mm-SiC-Wafer: „Unsere langjährige Partnerschaft mit Wolfspeed stärkt die Lieferkette von Infineon für die kommenden Jahre.“

Pessimistischer Ausblick

Infineon hatte zuletzt seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2023/24 gesenkt. Das Unternehmen korrigiert den geplanten Umsatz auf nun 16 Milliarden Euro. Dies würde ein Umsatzminus im Vergleich zum Vorjahr von rund zwei Prozent bedeuten. Ursprünglich hatte der Chiphersteller eine Milliarde Euro mehr in Aussicht gestellt. Etwa die Hälfte des Rückgangs des erwarteten Umsatzes geht dabei den Angaben zufolge auf Währungseffekte zurück.

Infineon senkt angesichts dessen unter anderem die geplanten Investitionen auf etwa 2,9 Milliarden Euro für 2023/24. Zuvor hatte sich das Unternehmen 3,3 Milliarden Euro vorgenommen. An „wichtigen Zukunftsinvestitionen“ halte das Unternehmen jedoch fest, so Hanebeck. Infineon steckt gerade Milliarden in den Ausbau seiner Kapazitäten, unter anderem an seinem Standort in Dresden.

Mit Material von dpa

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