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Allgaier Investitionen nach Umstrukturierung

| Redakteur: Bernd Otterbach

Nach der Umstrukturierung der Allgaier Werke zum 1. Juli 2008 in drei rechtlich eigenständige GmbHs und der damit verbundenen Neuausrichtung der Gesellschaften auf ihre Kernkompetenzen, werden die parallel geplanten Investitionen jetzt umgesetzt.

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Im ersten Schritt gibt das Unternehmen rund fünf Millionen Euro aus, um die Tryout-Kapazität im Werkzeugbau mit einer neuen Tryout-Presse zur Erprobung der gefertigten Werkzeuge zu erweitern und zu verbessern. Der Auftrag für die Großpresse, die im nächsten Jahr in Betrieb gehen soll, wurde vor kurzem an einen spanischen Hersteller vergeben.

Neben dem Einsatz neuer Fertigungstechnologien soll zusätzlich ein verändertes Geschäftsmodell dazu beitragen, auf dem Gebiet der Werkzeuganfertigung weitere Kostenvorteile zu erzielen. Einfachere Arbeitsumfänge werden laut Unternehmen zugekauft, während die anspruchsvollen Arbeiten, die ein hohes fertigungstechnisches Können und werkzeugspezifisches Wissen erfordern, in Eigenarbeit ausgeführt werden sollen.

Zukunft 2010

„Im Rahmen unserer Unternehmensstrategie Zukunft 2010 haben wir uns vorgenommen, die Herstellkosten im Werkzeugbau zu verringern und im Presswerk die Serienteileproduktion effizienter zu gestalten. Dazu stellen wir Arbeitsabläufe um und wir nutzen den Einsatz modernster Technologie“, so Helmar Aßfalg, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Im zweiten Schritt will das Unternehmen in eine neue Transferpresse investieren, deren Inbetriebnahme im Presswerk für das Jahr 2010 vorgesehen ist und die dann eine ältere Pressenlinie ersetzt.

Standortsicherung

„Unser Ziel ist es, uns auf solche Aktivitäten zu konzentrieren, mit denen wir langfristig starke Marktpositionen aufbauen können“, gibt Aßfalg die Richtung vor. Mit den Investitionen zur Verbesserung der Produktionen wolle man aber auch den Standort Uhingen sichern und Arbeitsplätze erhalten.

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