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Mikromobilität ITF-Bericht: Kein höheres Risiko durch E-Scooter

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

Dem Weltverkehrsforum zufolge haben E-Scooter keine höhere Unfallwahrscheinlichkeit als andere Mobilitätsformen. Für die Sicherheit förderlich sei aber eine „Erziehung“ der Verkehrsteilnehmer.

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Der Mobilitäts-Dienstleister Voi will mit einer E-Scooter-Schule zur Sicherheit in der Mikormobilität beitragen.
Der Mobilitäts-Dienstleister Voi will mit einer E-Scooter-Schule zur Sicherheit in der Mikormobilität beitragen.
(Bild: Voi)

Wie ein heute (18. Februar) veröffentlichter Bericht des Weltverkehrsforums ITF zeigt, gibt es bei E-Scootern keine erhöhte Unfallwahrscheinlichkeit im Vergleich zu anderen Mobilitätsformen. Die Studie zeige dagegen: Bei 80 Prozent der tödlichen Unfälle mit E-Rollern und Fahrrädern sind Kraftfahrzeuge mit höheren Geschwindigkeiten beteiligt. Um Mikromobilität sicherer zu machen sollte der Fokus laut dem ITF daher auf die Rahmenbedingungen in Deutschland gelegt werden. Dafür seien beispielsweise neue, zielführende Sicherheitsvorschriften von Seiten der Politik nötig.

Sicherheitstraining in der E-Scooter-Fahrschule

Dem Bericht des ITF zufolge wird die Mikromobilität mit der Zeit sicherer, da die gesammelte Erfahrung das Verhalten und Risiko der Fahrer beeinflusst. Hier können auch die Betreiber der E-Scooter aktiv werden: So will beispielsweise der Mobilitäts-Dienstleister Voi ab dem Frühjahr Fahrtrainings für E-Scooter durchführen. Vor Ort sollen Nutzer den E-Scooter unter Anleitung testen können und über die wichtigsten Do’s und Dont’s informiert werden. Wie bei der Fahrschule für Autos gebe es auch einen „theoretischen Teil“ zu diesem Programm.

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