Transformation
Warum M&A für Zulieferer an Bedeutung gewinnt

Ein Gastbeitrag von Ron Alon* 4 min Lesedauer

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Automobilzulieferer sind in der aktuellen Transformationsphase großen Belastungen ausgesetzt. Fusionen und Übernahmen sind oft das Mittel der Wahl. Was es zu beachten gilt. Ein Gastbeitrag von Ron Alon.

Ron Alon, Managing Partner bei der M&A-Beratung MP Corporate Finance.(Bild:  MP Corporate Finance)
Ron Alon, Managing Partner bei der M&A-Beratung MP Corporate Finance.
(Bild: MP Corporate Finance)

Viele Zulieferer stehen heute vor einer Doppelaufgabe: Sie müssen bestehende Verbrennerplattformen länger als geplant bedienen und gleichzeitig massiv in neue Technologien investieren. Das bindet nicht nur Kapital, sondern erhöht auch die operative Komplexität erheblich. Hinzu kommt, dass Skaleneffekte in neuen Technologien in vielen Fällen langsamer realisiert werden als ursprünglich kalkuliert. Das setzt die Margen ebenso unter Druck wie das Auslaufen regionaler Förderregime. Auch die starken geopolitischen Spannungen wirken sich negativ auf das Geschäft der Unternehmen aus – sei es durch zunehmende Handelsbarrieren oder in Form von Unsicherheiten in globalen Lieferketten.

M&A vom Wachstums- zum Stabilisierungsinstrument

In dieser schwierigen Situation wächst die strategische Bedeutung von M&A. Das zeigt auch die aktuelle Entwicklung am Transaktionsmarkt. Zwar hatten steigende Finanzierungskosten, volatile Bewertungen und makroökonomische Risiken viele Transaktionen verzögert oder verhindert. Doch aktuell ist eine spürbare Wiederbelebung der M&A-Aktivität zu beobachten, obwohl sich die Rahmenbedingungen nicht verbessert haben.