Neue Modelle Kia Sportspace: Endlich ein Mittelklasse-Kombi?

Redakteur: Andreas Wehner

In Genf zeigen die Koreaner eine Kombi-Studie im D-Segment. Das deutet darauf hin, dass die kommende Generation des Kia Optima auch mit großem Kofferraum an den Start geht.

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Die Kombi-Studie Sportspace zeigt, wie sich Kia seine Zukunft in der Mittelklasse vorstellt.
Die Kombi-Studie Sportspace zeigt, wie sich Kia seine Zukunft in der Mittelklasse vorstellt.
(Foto: Kia)

Kia zeigt auf dem Genfer Autosalon (5. bis 15. März 2015) mit der Studie Sportspace einen Mittelklasse-Kombi. Das D-Segment-Konzeptfahrzeug gibt einen Ausblick auf die kommende Generation des Kia Optima.

Der Sportspace wurde vom Team des europäischen Kia-Designstudios in Frankfurt unter der Leitung von Gregory Guillaume entworfen. Er interpretiert die zum Markengesicht gewordene „Tigernase“ neu und zeichnet sich durch eine kraftvolle, sportliche Optik aus. Den edlen, klar strukturierten Innenraum dominiert ein großes Zentraldisplay. Mit Schaltern haben sich die Designer jedoch zurückgehalten.

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Wie realistisch ein solches Kombi-Konzept ist, darüber schweigt sich Kia noch aus. Dennoch dürfte es kein Zufall sein, dass Kia das neue D-Segment-Modell in Genf mit großem Kofferraum ausstellt. Klar ist: Das Auto sieht zumindest äußerlich schon ziemlich nach Serie aus. Klar ist auch: Der Optima wird in diesem Jahr erneuert. Das Auto soll in der zweiten Jahreshälfte 2015 vorgestellt werden und dürfte vermutlich 2016 auf den Markt kommen.

Bislang gab es das Mittelklassemodell nur als Limousine. In der deutschen Absatzstatistik spielte der Optima jedoch keine große Rolle. 2014 wurden hierzulande lediglich 374 Einheiten neu zugelassen. Wenn Kia hier zulegen möchte, braucht es einen Kombi. In der Europazentrale wünscht man sich ein solches Modell schon lange – und ganz speziell in Deutschland wäre es wichtig, um in der Mittelklasse zu punkten. Im von den deutschen Herstellern dominierten D-Segment tun sich die Importeure ohnehin schon schwer. Ohne Kombi ist es da fast unmöglich, einen Fuß auf den Boden zu bekommen.

Die Schwestermarke Hyundai hat es mit dem i40 bereits vorgemacht. Das Modell erreichte im vergangenen Jahr immerhin 6.697 Neuzulassungen – auch wenn der Abstand zu den Platzhirschen VW Passat (72.153 Einheiten), Mercedes C-Klasse (60.350 Einheiten) und BMW 3er (55.681 Einheiten) immer noch gewaltig ist.

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