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IZB 2018

Leichtbau, neue Materialien, digitalisierte Fertigung

| Redakteur: Thomas Günnel

Innovationen für Leichtbau, neue Materialien und eine effiziente digitalisierte Fertigung stehen im Mittelpunkt des Gemeinschaftsstandes AMZ – Netzwerk Automobilzulieferer Sachsen.

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Das Netzwerk Automobilzulieferer Sachsen stellt Innovationen für Leichtbau, neue Materialien und eine effiziente digitalisierte Fertigung vor.
Das Netzwerk Automobilzulieferer Sachsen stellt Innovationen für Leichtbau, neue Materialien und eine effiziente digitalisierte Fertigung vor.
(Bild: Schaumaplast Nossen)

Das Netzwerk Automobilzulieferer Sachsen stellt auf der IZB mehrere Neuheiten vor. Formteile aus expandiertem Polypropylen (EPP) senken das Fahrzeuggewicht und wirken aufgrund ihrer energieabsorbierenden Eigenschaften als Aufpralldämpfer bei Unfällen. Die Schaumaplast Nossen zeigt neue Entwicklungen dieser Partikelschaum-Komponenten; ein Anwendungsfall ist der Schutz von Batterien.

Spritzguss von Thermoplasten

Neue Varianten an Zierblenden und Reflektoren für Frontscheinwerfer, produziert im Vakuum-Metallisierungsprozess, stellt die Zeibina Kunststoff-Technik bei ihrer IZB-Erstteilnahme vor. Kernkompetenzen des mittelständischen Familienunternehmens sind der Spritzgussprozess von Thermoplasten und das Umspritzen von Metall-Pins für Kunststoff-Metall-Verbindungen. Auf vollautomatisierten Spritzgießmaschinen entstehen unter anderem Gehäuse für Torque-Sensoren sowie Kunststoffhybridteile für den Smart Trunk Opener, der das berührungsfreie Öffnen des Kofferraums mittels Fußbewegung ermöglicht.

Innovative Spritzgusskomponenten für den automobilen Innenraum zeigen die Unternehmen KEW Kunststofferzeugnisse, das aktuell in Projekten Interieurteile für kommende E-Fahrzeuggenerationen entwickelt, Plastic Concept mit Expertise für kinematische Baugruppen und Schicktanz, das sich unter anderem mit der Integration thermischer Formgedächtnislegierungen in Kunststoff befasst.

Werkzeuge temperieren

Das weiterentwickelte Orca-Temperiersystem für die richtige Werkzeugtemperierung beim Spritzgießen bringt die Enesty mit zur IZB. Hohe Prozesssicherheit, einfache Bedienung, optimale Volumenstromauslegung und Wartungsfreiheit kennzeichnen laut dem Unternehmen das System. Kern der gemeinsamen Entwicklung mit der Jurke Engineering ist ein Doppel-Ultraschallsensor für das berührungslose Messen der Temperiermedien.

Weitere Aussteller am Gemeinschaftsstand stellen Verfahren für den 3-D-Druck vor, Kompetenzen im Bereich Metall für die Herstellung anspruchsvoller automobiler Form-, Sicherheits- und Biegeteile sowie kompletter Baugruppen, Ansätze für eine effiziente digitalisierte Fertigung, Prüf-, Mess- und Qualitätssicherungsleistungen sowie Lösungen für den sicheren Datenaustausch zwischen Zulieferern und ihren Kunden.

Halle 4, Stand 4105

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