Synthetische Kraftstoffe Mazda tritt der E-Fuel Alliance bei

Redakteur: Thomas Günnel

Der Verbrennungsmotor wird in vielen Anwendungen mittelfristig Bestand haben; um seine Emissionen dennoch zu reduzieren engagiert sich Mazda für synthetische Kraftstoffe.

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Mazda ist der E-Fuel Alliance beigetreten.
Mazda ist der E-Fuel Alliance beigetreten.
(Bild: David Smith/Mazda)

Mazda ist der „eFuel Alliance“ beigetreten. Die im vergangenen Sommer gegründete Allianz bringt Organisationen und interessierte Parteien zusammen, die CO2-neutrale synthetische Kraftstoffe und Wasserstoff fördern wollen.

Der Autohersteller will bis zum Jahr 2030 alle seine Modelle elektrifizieren, ist aber „davon überzeugt, dass die Kombination verschiedener Technologien die wirkungsvollste Möglichkeit ist, um die Emissionen zu senken“. Hierzu zählten, dem Unternehmen nach, in ihrer Effizienz verbesserte Verbrennungsmotoren.

„Es wird mittelfristig weiterhin Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor geben, insbesondere in Ländern, in denen sich reine Elektrofahrzeuge nicht so schnell durchsetzen können“, beschreibt der Automobilhersteller in einer Mitteilung.

E-Fuels im Flottenausstoß berücksichtigen

Gemeinsam mit den Mitgliedern der Allianz will sich Mazda dafür einsetzen, dass E-Fuels künftig in die Berechnung des CO2-Flottenaustoßes in Europa einfließen.

Was ist die E-Fuel Alliance?

Die E-Fuel Alliance will für die Vorteile CO2-neutraler synthetischer Kraftstoffe werben und die Produktion synthetischer Kraftstoffe intensivieren. Zu den Mitgliedern der Interessengemeinschaft zählen Unternehmen, Verbände und Einzelpersonen unter anderem aus der Mineralölbranche, der Automobil- und Automobilzuliefererindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau, aus Forschung und Wissenschaft, der Luft- und Seefahrtbranche, der Chemieindustrie sowie aus dem Bereich der Energieproduktion und -gewinnung.

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