Neue Modelle Mercedes CLA Shooting Brake: Eleganter Kombi

Von Peter Eck/SP-X 2 min Lesedauer

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Der CLA Shooting Brake verfügt über dieselbe Technik des Viertürers, bietet aber mehr Stauraum und liegt unserer Meinung nach optisch deutlich vorne. Bleibt noch die Frage des Preises.

Mercedes legt den CLA als schnittigen Kombi auf.(Bild:  Mercedes-Benz)
Mercedes legt den CLA als schnittigen Kombi auf.
(Bild: Mercedes-Benz)

Mit dem neuen, schon seit einigen Wochen bestellbaren CLA (ab 56.800 Euro) will Mercedes für sich eine neue Ära im Bereich der Elektromobilität einleiten. Die viertürige Limousine, die es zu einem späteren Zeitpunkt auch mit 48-Volt-Bordnetz (Mildhybrid) geben wird, ist das erste Fahrzeug des Konzerns mit 800-Volt-Technik und steht auf der neuen MMA-Architektur (Mercedes Modular Architecture). Dank geringem cW-Wert und weiteren Effizienz-Maßnahmen soll sie je nach Motorisierung und Einsatzart auf Reichweiten von über 700 Kilometer kommen.

Dies gilt in ähnlicher Art und Weise auch für die zweite Karosserievariante, den jetzt vorgestellten Shooting Brake, eine Art Kombi mit nach hinten deutlich abfallender Dachlinie. Diese ist dem aktuellen, 2015 vorgestellten CLA Shooting Brake optisch nicht unähnlich. Die Version bietet nicht nur eine im Vergleich zur Limousine sportlichere Optik, sondern mit 455 bis 1.200 Liter auch mehr Stauraum im Fond. Das sind zwar 30 bzw. 60 Liter weniger Volumen als der Vorgänger aufwies, dafür gibt es bei der E-Version vorne jeweils einen Frunk mit circa 100 Litern Stauvolumen – ideal, um Ladekabel und Kleinzeug unterzubringen.

Zwei Antriebsvarianten

Auch für den Shooting Brake können beide Elektromotoren geordert werden. Als 250+ mit Hinterradantrieb leistet der neue Mercedes 200 kW. Als 350 mit Allradantrieb stehen 260 kW in den Papieren. Als Speicher dient jeweils ein Nickel-Mangan-Akku mit 85 kW nutzbarem Energieinhalt, der Reichweiten bis 760 km (250+) bzw. 730 km (350) bietet. Der CLS ermöglicht es seinen Besitzer zudem, bis zu 1.800 Kilogramm Anhängelast (gebremst) an den Haken zu nehmen – in dieser Klasse nicht alltäglich. Der Radstand beträgt wie bei der Limousine 2,79 Meter, satte sechs Zentimeter mehr als beim alten CLA.

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Preise für Verbrenner- und Elektrovarianten

Etwas später wird eine Version mit einem 58-KW-Akku auf Lithium-Eisen-Phosphat-Basis nachgereicht, die den Einstiegspreis senken wird. Nochmals günstiger wird es mit den vorgesehenen Mildhybrid-Benzinern, in drei Leistungsvarianten mit 100 kW/136 PS, 120 kW/163 PS und 140 kW/190 PS plus jeweils 20 kW aus dem 48-Volt-Bordsystem. Der Basispreis für den kleinsten Mildhyhrid beträgt 46.500 Euro bei der Limousine.

Preise für den 4,72 Meter langen Shooting Brake nennt Mercedes noch nicht, es dürfte jedoch im Vergleich zur Limousine einen „Lifestyle- und Praktikabilitäts-Aufschlag“ geben, den wir spekulativ bei 1.000 Euro ansetzen. Der Edel-Kombi würde dann als Elektroauto bei etwa 58.000 Euro und als Mildhybrid bei 47.500 Euro starten.

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