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Elektronik

Mild-Hybrid: Continental nutzt Leiterplatten mit Embedded Chips

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

Der Automobilzulieferer Continental setzt für einen 48-V-Startergenerator das Chip-Embedding von Power-Mosfets ein. Die neue Technik soll die Leistungsfähigkeit von Mild-Hybrid-Systemen erhöhen.

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Beim Chip-Embedding werden die Leistungs-Mosfets nicht wie bisher auf Platinen gelötet, sondern in diese integriert.
Beim Chip-Embedding werden die Leistungs-Mosfets nicht wie bisher auf Platinen gelötet, sondern in diese integriert.
(Bild: Infineon)

Continental Powertrain setzt das Chip-Embedding von Power-Mosfets in einem 48-V-Startergenerator ein. Die Technik der eingebetteten Leistungshalbleiter liefert Infineon, das die neue Technik gemeinsam mit Schweizer Electronic entwickelte. Das Chip-Embedding soll die Leistungsfähigkeit von 48-Volt-Systemen in Mild-Hybrid-Fahrzeugen erhöhen und deren Komplexität verringern. Den Start der Massenproduktion planen die Partner für das Jahr 2021.

60 Prozent Leistungssteigerung

Beim Chip-Embedding werden die Leistungs-Mosfets nicht wie bisher auf Platinen gelötet, sondern in diese integriert. „Die damit verbundenen thermischen Vorteile ermöglichen eine höhere Leistungsdichte, außerdem sind mit eingebetteten Chips zuverlässigere Systeme möglich“, sagt Frank Findeis, der bei Infineon das Geschäft mit Automotive-Mosfets verantwortet. „Durch das Chip-Embedding können wir die Leistung im Vergleich zu einem konventionell aufgebauten System um 60 Prozent steigern“, sagt Dietmar Vogt, System Technical Project Leader bei Continental Powertrain.

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