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Fahrbericht

Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid: Der Bestseller

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Maximale Reichweite schwankt

Der Plug-in-Hybrid-SUV der oberen Mittelklasse mit Platz für fünf Personen und ausreichendem Ladevolumen hat ein üppiges Leergewicht von 1,9 Tonnen. Das Reichweiten-Versprechen von rund 50 km ist da nur schwer einlösbar. Mal erreichte der Testwagen 48 km, ein andermal nur 26 km. Bei Autobahnfahrten mit vollen Li-Ionen-Akkus am Start und 45 Litern Benzin im Tank, soll nach Angaben des Herstellers eine maximale Reichweite 827 km möglich sein. Bei hohem Leistungsbedarf, etwa auf der Autobahn, übernimmt der Verbrenner den Hauptantrieb über die Vorderräder. Im Bedarfsfall unterstützen beide E-Maschinen den Benzinmotor, wobei der gekoppelte Generator zusätzliche Energie zur Erhöhung der Antriebseffizienz erzeugt. Insgesamt erreicht der Plug-in-Hybrid eine Leistung von 149 kW/203 PS und ein maximales Drehmoment von 332 Newtonmeter.

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Der Outlander ist gut ausgestattet und überzeugt auch als Plug-in-Hybrid mit üblichen Assistenzsystemen durch hohe Sicherheit, gute Fahreigenschaften und das Mitsubishi-Antriebskonzept. Ansprechend ist die Bedienung, die Sitz- und Innenraum-Gestaltung sowie der Komfort – wobei die straffe Federung in Kürze „weicher“ werden soll. Allerdings fehlten uns die obligatorischen Parksensoren. Überraschend, denn das Testfahrzeug hatte sogar eine Rückfahrkamera.

Einstiegspreis bei 39.990 Euro

Doch hat das elektrische fast geräuschlose Fahren auch seinen Preis. Bei durchschnittlich 0,29 Euro/kWh an der 230-Volt-Steckdose kosteten die Strom-Testfahrten 7,00 Euro/100 km, umgerechnet in Super entsprechen das rund 4,7 l/100 km. Auf Stadtfahrten ohne anfänglich volle Batterie konsumierte der Hybrid-SUV 6,3 l/100 km, bei Autobahnfahrten schluckte er im Test maximal 8,3 l/100 km. Bei Preisen von 39.990 Euro bis 49.990 Euro für die drei Ausstattungs-Versionen des Mitsubishi Plug-in-Hybrid Outlander, offeriert sich das SUV als Alternative zum Elektroauto. Das Testauto in der „Plus“-Version kostet 44.990 Euro und hat zusätzlich zum Basis-PHEV etwa Touchscreen-Kommunikationssystem mit Navi und Digital-Radio sowie Rückfahrkamera und Xenon-Scheinwerfer.

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