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Musik-Streaming im Auto – Millionen Lieder

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Deezer, Napster und Spotify

Die Dienste von Deezer und Napster sind bereits mit der Schnittstelle BMW Apps kompatibel, weitere sollen folgen. Demnächst sollen BMW-Fahrer nicht mal ein Smartphone benötigen, sondern direkt über eine SIM-Karte im Auto Musik streamen können. Der schwedische Hersteller Volvo hat das schon im Programm: Seit Mai kann man sich über Spotify oder Deezer seine Lieblingsmusik ins Auto holen. Die Internetverbindung liefert das Smartphone des Autofahrers oder ein Surfstick im Handschuhfach. Bedienen kann man die Musikdatenbank über Sprachbefehl, den Touchscreen im Auto oder die üblichen Bedientasten.

Online-Verbindung per iPhone

So läuft es auch beim britischen Hersteller Mini, der neuerdings das Music-on-Demand-Angebot von Deezer integriert hat. Hier wird die Online-Verbindung über das iPhone hergestellt. Und auch Ford hat angekündigt, Musikhören im Auto künftig besonders individuell zu gestalten: Im neuen Mini-SUV EcoSport soll es den Spotify-Dienst geben, gesteuert wird die Datenbank dann mittels Sprachbefehlen. Audi denkt ebenfalls über die Integration von Musik-Streaming nach, bestätigte ein Sprecher. Die Ingolstädter haben derzeit einen anderen Dienst im Programm: Ebenso wie beispielsweise Mercedes und viele andere Hersteller bieten sie Internetradio an.

Vom Radio zur Kassette, vom Internetradio zum Musik-Streaming? Eins steht jedenfalls fest: In einer Beziehung haben sich die Musikabspielgeräte sozusagen zurückentwickelt. Früher hatte ein Radio zwei Knöpfe, einen für die Lautstärke und einen für die Senderwahl. Heute geht der Trend zu einem Knopf – dem Dreh-Drück-Steller, über den sich alles regeln lässt. Oder sogar zu gar keinem, wenn die Musikanlage per Touchscreen oder Sprachwahl bedienbar ist.

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