Neue Modelle Renault Symbioz: Mit Vollhybrid in die Lücke

Von sp-x 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Das C-Segment macht in der EU etwa 39 Prozent des Absatzes aus. Deshalb vergrößert Renault sein Angebot: Mit dem neuen Symbioz peilt der Hersteller Familien und Flottenkunden an.

Zwischen Captur und Austral schiebt Renault ab September 2024 noch den 4,41 Meter langen Symbioz. (Bild:  Renault)
Zwischen Captur und Austral schiebt Renault ab September 2024 noch den 4,41 Meter langen Symbioz.
(Bild: Renault)

Platz ist in der kleinsten Lücke: Zwischen Captur (4,23 Meter), Austral (4,51 Meter) und Arkana (4,57 Meter) schiebt Renault ab September 2024 noch den 4,41 Meter langen Symbioz. Der im aktuellen Markendesign fast wie ein verlängerter Captur gezeichnete Crossover setzt auf praktische Intelligenz: Er kombiniert ein gutes Platzangebot und eine familiengerechte Variabilität mit frischer Infotainment- und Sicherheitstechnik und einem ökonomischen Vollhybrid-Antrieb. Und er will sich damit auch Flottenbetreibern andienen, die das Kosten-Thema beim Unterhalt genau im Blick haben.

Auf den ersten Blick scheint der moderate 1,58 Meter hohe Symbioz diesen Herausforderungen durchaus gewachsen. Er wirkt schick und modern, ohne zu übertreiben. Die lange, klar gegliederte Seitenlinie und der lange Überhang hinten weisen auf ein ordentliches Platzangebot hin. An der Front haben die Designer das jüngst modernisierte Renault-Logo nicht nur zentral auf dem Kühlergrill platziert, sondern vertikal geteilt für die Lichtsignatur und ein dreidimensionales Muster auf dem Kühlergrill verwendet – ein Hingucker. Dazu gibt es je nach Ausstattungsversion (Techno, Esprit Alpine und Iconic) neue Räder im 18- oder 19-Zoll-Format und Rücklichter im „Eiswürfel-Design“.

Mehr als klassenübliches Platzangebot

Der Innenraum bietet ebenso wie der Kofferraum ein etwas mehr als klassenübliches Platzangebot. Vorne sitzt man recht komfortabel, die Fond-Sitzbank ist um 16 Zentimeter längs verschiebbar. Steht sie ganz vorne, sollten die Frontpassagiere ihr Gestühl nicht zu weit nach hinten justieren, sonst wird es für die Knie in Reihe zwei eng. Das Kofferraumvolumen bei voller Bestuhlung gibt Renault je nach Rückbank-Stellung mit Werten zwischen 492 und 624 Litern an, als Zweisitzer soll der Symbioz bis zu 1.582 Liter schlucken. Zum Vergleich: In den kleineren Captur passen laut Hersteller 422 bis 1.275 Liter und in den längeren Austral 430 bis 1.455 Liter. Der Neuzugang kann sich hier also gut behaupten.

Das gilt auch für die aktuelle Version des schon im Mégane E-Tech Electric eingesetzten Multimedia-Systems OpenR Link. Das kann mit auf Android Automotive 12 basierenden Google-Funktionen aufwarten und ermöglicht die kabelgebundene und kabellose Smartphone-Integration per Android Auto und Apple CarPlay. Bedient wird das Ganze per Sprachsteuerung oder über den 10,4 Zoll großen Touchscreen, der durch ein 10,3-Zoll-Zentraldisplay hinterm Lenkrad ergänzt wird.

Bis zu 29 Fahrerassistenzsysteme

Bis zu 29 Fahrerassistenzsysteme hat der neue Symbioz zu bieten, vollständig sind sie in der höchsten Ausstattungsstufe Iconic versammelt. Renault sieht sich hier „auf Augenhöhe mit den besten Wettbewerbern“ und weist speziell auf den Active Driver Assist für autonomes Fahren der Stufe zwei und den intelligenten adaptiven Tempopiloten hin. Geschmackssache ist der Safety Coach, der zu mehr Sicherheit und Effizienz beitragen soll. Dazu bewertet er den Fahrstil auf einer Skala von null bis 100 und weist im Zweifelsfall auf Verbesserungspotenzial hin. Weniger pädagogisch als angenehm praktisch kommt My Safety Switch daher. Er hilft gegen das von vielen Autofahrenden als nervig eingestufte Bimmeln und Klingeln der Assistenzsysteme, indem er bis zu sechs davon nach dem Start auf Knopfdruck stumm schaltet. Wer gerne freien Blick nach oben genießt, kann das Panorama-Glasdach „Solarbay“ ordern. Es schaltet auf Knopfdruck in mehreren Stufen zwischen durchsichtig und verschattet um.

Für die Fortbewegung ist im Symbioz bei seinem Start im Herbst 2024 zunächst der bekannte Hybridantrieb E-Tech 145 mit ebenso vielen PS zuständig. Er besteht aus einen 36 kW/49 PS starken Elektromotor und einen Hochspannungs-Startergenerator (HSG), der noch einmal 18 kW/25 PS einbringt. Die werden mit einem 69 kW/94 PS starken 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner und einem kupplungslosen Multi-Modegetriebe kombiniert. Hinzu kommt eine 1,2-kWh-Batterie, mit der der Symbioz laut Renault in der City bis zu 80 Prozent der Strecken elektrisch zurücklegen kann. Deswegen und wegen des Basisgewichts von unter 1,5 Tonnen versprechen die Franzosen Reichweiten von bis zu 1.000 Kilometern.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 6 Bildern

Den Bestellstart für den Symbioz hat Renault für den Juni avisiert, zu den Preisen äußert sich der Hersteller noch nicht. Man muss aber kein Mathe-Genie zu sein, um auf eine Einstufung zwischen Captur und Austral zu tippen – also auf um die 35.000 Euro.

(ID:50024829)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung