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Neue Modelle Neuer Schwung in der Kompaktklasse: BMW bringt den M2

| Autor/ Redakteur: SPX / Wolfgang Sievernich

Der Nachfolger des 1er M Coupé heißt jetzt M2 und leistet mit 370 PS rund 40 PS mehr als der M235i.

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Der M2 will die Messlatte in Sachen Fahrdynamik im Segment der kompakten Hochleistungssportler höher legen.
Der M2 will die Messlatte in Sachen Fahrdynamik im Segment der kompakten Hochleistungssportler höher legen.
(Foto: BMW)

Rund anderthalb Jahre nach dem Marktstart des 2er Coupé legt BMW nun eine M-Version nach. Der aufgeladene 3,0-Liter-Sechszylinder leistet mit 272 kW/370 PS gut 40 PS mehr als die bisher stärkste Version M235i, diverse Technik-Features des hauseigenen Veredlers M GmbH sollen dem Kompaktsportler zu noch mehr Agilität verhelfen. Zum Preis ist noch nichts bekannt, der M2 dürfte sich aber über dem des M235i einordnen, der bereits 44.900 Euro kostet.

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Overboost erhöht Drehmoment

Das maximale Drehmoment des M2 Coupé liegt bei 465 Nm und lässt sich per Overboost kurzfristig auf 500 Nm erhöhen. Damit beschleunigt der Kompakte mit dem optionalen Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (Sechsgang-Handschaltung serienmäßig) und Launch Control aus dem Stand in 4,3 Sekunden auf 100 km/h, maximal fährt er 250 km/h (elektronisch begrenzt). Nur ein Kompaktsportler ist noch eine Nasenlänge schneller: Der Mercedes-AMG A45 benötigt 0,1 Sekunden weniger beim Sprint auf Landstraßentempo und leistet auch 9 PS mehr.

Dafür will der M2 die Messlatte in Sachen Fahrdynamik im Segment der kompakten Hochleistungssportler höher legen, unter anderem mit Hinterradantrieb, Sportfahrwerk aus Aluminium, sportlicher Servolenkung mit zwei Kennlinien und einer leistungsfähigen Compound-Bremse. Das elektronisch geregelte, aktive Differenzial soll Traktion und Fahrstabilität optimieren, im Dynamic-Modus lässt das ESP Schlupf zu und ermöglicht so kontrollierte Drifts.

Sportausstattung serienmässig

Optisch unterstreicht das M2 Coupé seine fahrdynamische Auslegung unter anderem mit tiefgezogener Frontschürze und großen Lufteinlässen, Kiemen an den Seiten, 19-Zoll-Aluminiumrädern und der breiten Heckpartie mit Doppelendrohr-Abgasanlage. Innen kommen Alcantara und offenporiges Carbon zum Einsatz, Sportsitze und Sportlenkrad sind serienmäßig.

Jetzt, wo die Coupé-Variante des 1er BMW 2er heißt, darf das M auch wieder vor der Typenbezeichnung stehen. Bisher hieß das von der M-GmbH veredelte Kompakt-Coupé 1er M Coupé, da der Name M1 zu einem BMW-Supersportwagen gehört, der von Ende der 70er bis Anfang der 80er gebaut wurde.

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