Sensortechnik NXP beteiligt sich an Radar-Start-up

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Zendar hat eine spezielle Technik für Radarsysteme entwickelt. NXP hat sich nun an dem Start-up beteiligt und will dessen Know-how in das eigene Portfolio integrieren.

NXP investiert in neue Radartechnik und beteiligt sich dafür am Start-up Zendar.(Bild:  NXP USA)
NXP investiert in neue Radartechnik und beteiligt sich dafür am Start-up Zendar.
(Bild: NXP USA)

NXP Semiconductors investiert in Zendar Inc. Der Zulieferer erhält damit Zugriff auf die „Distributed Aperture Radar (DAR)“ genannte Technik, die das kalifornischen Start-up entwickelt hat. Beide Unternehmen wollen laut NXP gemeinsam daraus hochauflösende Radarsysteme entwickeln, die das Portfolio des Zulieferers ergänzen sollen. Die DAR-Technik ermögliche einen vereinfachten Systemansatz. „Sie ist im Grunde eine frühe Fusion von verteilten Radarmodulen“, beschreibt Vinayak Nagpal, Mitbegründer und CEO von Zendar, das Prinzip.

Mit der Technik lasse sich laut Mitteilung die Auflösung von Radarsystemen verbessern und gleichzeitig der Bedarf an Tausenden von Antennenkanälen eliminieren. Die Informationen mehrerer Radarsensoren im Fahrzeug werden kohärent zusammengeführt, um eine größere effektive Antenne zu schaffen. Die Technik ermögliche eine hohe Winkelauflösung von weniger als 0,5 Grad und biete damit eine – laut NXP – Lidar-ähnliche Leistung. Darüber hinaus bietet DAR die Möglichkeit, die Auflösung durch flexible Montagetechniken weiter zu verbessern.

Für die neuen Radarsysteme soll die S32R-Radarprozessorplattform mit den „RFCMOS SAF8x“ Ein-Chip-SoCs von NXP genutzt werden.

„Die Technik ermöglicht eine flexible DAR-Verarbeitung entweder am Rand oder in den Zonen, um die verschiedenen ADAS-Fahrzeugarchitekturen der Automobilhersteller zu unterstützen“, sagt Steffen Spannagel, Senior Vice President und General Manager ADAS bei NXP.

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