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Achtung – Tempolimit!
Das Triebwerk stellt tatsächlich in jeder Fahrsituation derart bullige Leistung und Drehmoment bereit, dass man sich im Alltag schon sehr beherrschen muss. Beim Durchdrücken des Gaspedals einen kleinen Moment zu lange dem aggressiven Motorsound gelauscht und schon marschiert die Nadel Richtung 80, 90, 100 km/h. Letztere werden immerhin sechs Sekunden nach dem Start erreicht. Und es geht zügig weiter, so dass man sogar auf Landstraßen – in der Stadt sowieso – schnell die gültigen Tempolimits „übertroffen“ hat. Der Astra OPC lädt zu gefährlichen Spielchen ein.
Es klappt auch im Alltag
Dabei hat dieser Opel durchaus noch einen kleinen Rest an Alltagsqualitäten. Die Sitze sind hart und eng, aber nicht zu hart und eng. Das Fahrwerk ist mehr als straff, aber eben auch nicht bretthart. Eigentlich haben die Entwickler die Balance zwischen Auftritt und Alltag also noch ganz gut eingehalten. Nur will der Dreitürer nicht brav sein und verleitet seinen Fahrer immer wieder zu kleineren Verkehrsdelikten, die sich schnell zu größeren auswachsen können. Ganz schön anstrengend, dieser Astra.
Zu mehr verleitet
Viel hilft viel dachten sich seine Entwickler und gaben ihm von allem entsprechend (zu) viel mit auf den Weg. Selbst die schön abgestuften, natürlich nur manuell zu schaltenden sechs Gänge verleiten zu mehr: mehr Schalten, mehr Gas, mehr Beschleunigung, mehr Tempo. Ein kleines Wunder, dass angesichts dieses Potenzials und der lediglich an die Vorderachse weitergeleiteten Kräfte die Traktionskontrolle nicht öfter eingreifen muss. Allerdings fuhren wir bei überwiegend gutem Wetter, bei schlechteren Straßenverhältnissen wird es vielleicht anders aussehen.
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