Fahrbericht

Opel Astra OPC: Das gelebte Sport-Auto

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Kraft kommt von Kraftstoff

Nicht mal ansatzweise zu zügeln war angesichts der stets Leistung abfordernden Grundausrichtung dieses Autos auch der Verbrauch. Wobei der Normwert von 8,1 Litern echt in Ordnung ginge, auch 9 oder 9,5 Liter hätten wir uns gefallen lassen. Der Astra OPC schert sich um unsere Wünsche wenig: Über elf Liter standen am Ende unsers 14-Tage-Tests als Durchschnittswert auf der Uhr, bei sehr schnellen Autobahnetappen ging es auch gerne Richtung 15 Liter. Sparsam geht natürlich anders.

Fairer Grundpreis, hoher Unterhalt

Die Verbrauchsorgien im OPC relativieren auch den eigentlich fairen Grundpreis: 34.250 Euro gehen für einen relativ komplett ausgestatteten Kompaktsportler – selbst das Navi ist inklusive - mit derartigem Motor in Ordnung. Aber man muss halt auch den einen oder anderen Extra-Tankstopp mit einkalkulieren. Und das geht ins Geld. So fährt sich der Astra OPC auch in ein Dilemma. Seine Optik, seine Federung, sein Sound und die Art seiner Leistungsentfaltung machen ihn zu einem Auto für die eher jüngere Generation. Die wiederum kann sich ein Auto in dieser Preisklasse und mit einem derartigen Verbrauch wohl nur in den seltensten Fällen leisten. So bleibt der Über-Astra ein seltener Anblick auf unseren Straßen.

Macht nichts, die wenigen Exemplare fallen auf und erinnern die anderen Verkehrsteilnehmer daran, dass Opel nicht nur eine große Tradition in bürgerlichen Sportwagen hat, sondern diese auch heute noch aufrechterhält. Frei nach dem Motto: Wir leben (Sport-)Autos.

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