Strukturreform Opel-Aus in Bochum: Eine Region erfindet sich neu
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Das Ende des Opel-Werks Bochum war für die Region schwierig. Mit zügigem Umbau, Zusammenarbeit und pragmatischen Ideen steht die Stadt heute besser da als zuvor.
„Das Herz von Opel hat aufgehört zu schlagen“, klagte am 5. Dezember 2014 ein Bochumer Opel-Mitarbeiter in der letzten Produktions-Nachtschicht des Werkes. Das Aus des Autoherstellers mit zuletzt noch rund 3.000 Jobs im strukturschwachen Ruhrgebiet sorgte vor zehn Jahren für Wut und Zukunftsangst. Heute ist auf dem Gelände ein Wirtschafts- und Technologiezentrum mit mehr als doppelt so vielen neuen Jobs entstanden.
„Aktuell arbeiten rund 6.300 Leute in Firmen auf dem Areal. Bis etwa 2028 werden es 13.000 sein“, sagt Ralf Meyer, Geschäftsführer der städtischen Gesellschaft Bochum Perspektive. Sie hat den Strukturwandel gemanagt. „Ich bekomme im Moment zahlreiche Anfragen aus Autostädten wie Saarlouis, Emden, Osnabrück oder Rüsselsheim, wie wir das hingekriegt haben.“
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