Elektrosmog im Auto Peter Mertens investiert in israelisches Start-up Vhola

Redakteur: Lena Straßberger

Peter Mertens, langjähriger Entwicklungsvorstand bei Volvo Cars und zuletzt bei Audi, hat sich am israelischen Start-up Vhola beteiligt und einen Sitz im Aufsichtsrat übernommen.

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Der ehemalige Volvo- und Audi-Manager Peter Mertens investiert in das israelische Start-up Vhola.
Der ehemalige Volvo- und Audi-Manager Peter Mertens investiert in das israelische Start-up Vhola.
(Bild: Audi)

Peter Mertens, Automotive Industry Veteran und Investor, hat sich an der Pre-Seed Phase des israelischen Start-ups Vhola Labs (Vhola) beteiligt und einen Sitz im Aufsichtsrat übernommen. Das Start-up entwickelt Produkte zur Messung, Überwachung und Reduzierung elektromagnetischer Strahlung in vollelektrischen oder hybriden Fahrzeugen.

Die Technologie von Vhola bietet zwei Lösungen: Die eine wird ein Strahlungsdetektor zur Nachrüstung sein, der die elektromagnetischen Feldstärken in der Kabine misst und aufzeichnet. So können OEMs und Flottenmanager das elektromagnetische Verhalten ihrer Fahrzeuge laufend analysieren. Diese Lösung zielt zunächst auf B2B-Fahrzeuge wie Schulbusse ab.

Die zweite Lösung soll bereits während der Konstruktion des Fahrzeugs integriert werden. Sie soll die elektromagnetische Strahlung (electro magnetic radiation; EMR) durch Regulierung des Energieflusses während der gesamten Lebensdauer des Fahrzeugs kontrollieren.

Der Gesamtmarkt der Technologie wird auf fünf Milliarden US-Dollar geschätzt. Die Kerntechnologie ist zum Patent angemeldet.

„In der Elektromobilität ist Vhola eine wichtige und vielversprechende Lösung zur Kontrolle elektromagnetischer Strahlung. Ich bin ein absoluter Befürworter der E-Mobilität, und gerade deshalb sollten wir uns unvoreingenommen mögliche Risiken durch nicht-ionisierende, elektromagnetische Strahlung ansehen und so weit wie möglich begrenzen“, erklärt Peter Mertens.

„Wir freuen uns sehr über das Engagement von Mertens.Dass es akuten Bedarf für unsere Lösungen gibt, zeigen die Messungen mit einigen alarmierenden Ergebnissen für E-Autos und Busse. Wir haben die Nachrüstlösung bereits ausgiebig in Feldversuchen getestet, in israelischen Gemeinden mit einer Flotte von über 30 vollelektrischen und Hybrid-Fahrzeugen“, sagt Asaf Tsin, Gründer und CEO von Vhola.

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