Neue Modelle Porsche Mission S als neue Baureihe

Von Holger Holzer/SP-X 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Porsche hat die Studie Mission S gezeigt, einen Ausblick auf eine neue Supersportwagen-Baureihe. Anders als Carrera GT und 918 Spyder soll sie dauerhaft im Modellprogramm bleiben.

Der Porsche Mission S könnte im Jahr 2028 in Serie gehen. (Bild:  Porsche)
Der Porsche Mission S könnte im Jahr 2028 in Serie gehen.
(Bild: Porsche)

Porsche hat mit der Studie Mission S einen Ausblick auf eine neue Supersportwagen-Baureihe gegeben. Anders als die bisherigen Spitzenmodelle Carrera GT und 918 Spyder ist der Neue nicht als limitierte Kleinserie geplant, sondern als dauerhafter Teil des Modellprogramms. Einen Termin für die Markteinführung nennt Porsche nicht, vor dem Jahr 2028 dürfte es aber kaum so weit sein.

Der flache Zweisitzer greift Gestaltungselemente historischer Porsche-Modelle auf. Die runden Scheinwerfer und stark ausgeprägten Kotflügel erinnern an den 911, die niedrige Front an den Rennwagen 911 GT1. Die Dachlinie orientiert sich am Supersportwagen 959, während der große aktive Heckflügel und ein vom Rennwagen 917 inspirierter Lüfter über dem Motor den sportlichen Anspruch unterstreichen. Die Studie gibt zugleich einen ersten Ausblick auf die neue Designsprache der Marke.

Klassische Schalter und ohne zentralen Bildschirm

Im Innenraum setzt Porsche auf eine Abkehr vom Trend zu immer größeren Bildschirmen. Statt eines fest installierten Zentraldisplays gibt es eine ausfahrbare Smartphone-Halterung. Hinzu kommen klassische Schalter und fünf Rundinstrumente hinter dem Lenkrad, zentrale Anzeige ist der Drehzahlmesser.

Technische Daten zu Motorisierung und Fahrleistungen nennt Porsche bisher nicht. Design und technische Ausführung deuten allerdings auf einen wahrscheinlich teilelektrifizierten Verbrenner hin. Eine Elektroversion ist offenbar nicht vorgesehen. Als mögliche Motorisierung gilt ein Achtzylinder, offiziell bestätigt ist dies nicht. Die technische Basis wird Porsche selbst entwickeln und nicht von der Konzernschwester Lamborghini übernehmen. Die Fahrleistungen sollen zwischen denen des 911 und des früheren 918 Spyder liegen.

Bildergalerie

Mit der neuen Baureihe verfolgt Porsche seine kürzlich vorgestellte Strategie „Sportwagenschmiede '35“. Sie sieht eine stärkere Ausrichtung auf besonders exklusive und margenstarke Autos vor. Das künftige Spitzenmodell soll daher nicht nur dauerhaft im Modellprogramm bleiben, sondern auch als Grundlage für diverse Sonderversionen dienen. Zu den wichtigsten Konkurrenten dürften Modelle wie der Ferrari 849 Testarossa, Lamborghini Temerario und der kommende Supersportwagen von McLaren zählen. Interessenten müssen mit Preisen im mittleren sechsstelligen Bereich rechnen.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung