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Smart Factory Day Porsche: Wie geht es weiter in der smarten Fabrik?

Redakteur: Thomas Günnel

Wie integriert Porsche ein E-Fahrzeug in sein Werk; bei laufender Produktion und wenig Platz? Produktionsvorstand Albrecht Reimold klärt beim Smart Factory Day auf; und beschreibt die Produktionsstrategie des Sportwagenherstellers.

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Albrecht Reimold, Produktionsvorstand beim Sportwagenhersteller Porsche, hält beim Smart Factory Day die Keynote und spricht über die Produktionsstrategie seines Unternehmens.
Albrecht Reimold, Produktionsvorstand beim Sportwagenhersteller Porsche, hält beim Smart Factory Day die Keynote und spricht über die Produktionsstrategie seines Unternehmens.
(Bild: Porsche)

Es war für Albrecht Reimold „die größte Herausforderung meines Berufslebens“: Die Integration des vollelektrischen Taycan in die Fertigung in Zuffenhausen. Über drei Jahre gestaltete Porsche das Werk um, während die Fertigung zweitüriger Sportwagen parallel weiterlief. Jetzt entsteht der Taycan auf einer sogenannten „Flexi Line“, Fahrzeuge und Bauteile bewegen sich auf fahrerlosen Transportsystemen durch das Werk. Eine Notlösung, wie Reimold beschreibt.

Dass daraus Tugenden entstehen können, zeigt die funktionierende Fertigung. „Smart“, „lean“ und „green“ lauten die Schlagworte, die hier gelebt werden. Oder wie es Albrecht Reimold beschreibt: „Um die Komplexität zu beherrschen und mehr Transparenz zu schaffen, nutzen wir vorhandene, möglichst durchgängige Daten. Big Data hilft uns bei der Qualitätssteuerung und Prozessüberwachung: Zum Beispiel können wir sehr schnell erkennen, ob das gelieferte Bauteil oder Modul einbaufähig ist, indem wir Daten aus der Komponentenfertigung mit unseren Fertigungsprozessen abgleichen.“

Porsche baut diese Prozesse kontinuierlich aus: „Neuerdings nutzen wir mittels künstlicher Intelligenz Fertigungsdaten, um Schwerpunkte für Optimierungsmaßnahmen zu erkennen. Mit diesem sogenannten Process Mining waren wir bereits in der Logistik sehr erfolgreich.“ Den Taycan fertigt der Hersteller in Zuffenhausen CO2 neutral.

Keynote zur Strategie des Herstellers

Mehr zur „Porsche Produktion 4.0“ und welche nächsten Schritte der Sportwagenhersteller in seiner smarten Fabrik geht, erklärt Albrecht Reimold beim Smart Factory Day – in diesem Jahr rein digital.

Smart Factory Day

Der Smart Factory Day bringt die Produktionsexperten zusammen – dieses Jahr rein virtuell. Im Mittelpunkt stehen Themen, die die Digitalisierung und Effizienzsteigerung in der Automobilindustrie antreiben: das Senken der Herstell- und Anlaufkosten, eine höhere Flexibilität, Auslastung und Qualität.
Mitdiskutieren: In zwei Paneldiskussionen zu den Herausforderungen smarter Fabriken und den notwendigen Plattformen und Technologien.

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