Konzeptfahrzeug

Rinspeed Budii: automobiler „Best Buddy“

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Unfallrisiken vermindern

Das Zusammenwirken von Mensch und Maschine durch den Roboterarm ist für Rinspeed-Chef Frank M. Rinderknecht auch sinnbildlich zu verstehen: „Beim selbstfahrenden Auto geht es in den kommenden zwei Dekaden um mehr als die Lösung technischer Probleme und juristischer Fragen. Wir müssen die Beziehung zwischen Mensch und Maschine neu definieren, aber auch Fragen um Verantwortung, Toleranzen und Erwartungshaltungen in den Raum stellen.“ Autonomes Fahren eröffne zweifellos die Chance, die Unfallprävention zu verbessern. Trotzdem können Fehler nach Meinung von Rinderknecht nicht komplett ausgeschlossen werden.

Der transurbane SUV erhielt ein völlig neues Bedien- und Anzeigekonzept. Dafür gewann Rinspeed den Infotainment-Spezialisten Harman. Die so genannte Next-Generation-Scalable-Platform enthält zahlreichen Entertainment-, Sicherheits- und Servicefunktionen. Das System erkennt selbstständig die Gewohnheiten sowie Vorlieben des Fahrers und reduziert dadurch die Bedienschritte auf ein Minimum. Das Auto lernt so permanent dazu und agiert vorausschauend, statt zu reagieren. Harman hat auch das Soundsystem verbaut. Es bietet den Passagieren Musik in bester HD-Qualität.

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Beim Thema Vernetzung hat NXP sein Know-how eingebracht. Neben Radar- und Vehicle-to-X-Lösungen können die Nutzer des „Budii“ den Parkplatz automatisch per NFC bezahlen, Handys mittels „Wireless Power Charging“ aufladen sowie auf smarte Zugangslösungen und Funkschlüssel zum Öffnen, Starten und Personalisieren des Fahrzeug zurückgreifen.

Der i3 stand Pate

Die Basis des Fahrzeugs bildet der BMW „i3“. Konstruiert hat das Konzept die 4erC GmbH, und den kompletten Zusammenbau von Interieur und Exterieur übernahm die Esoro AG. Ein Hingucker sind die sportlichen 8-Doppelspeichen-Aluräder mit 19-Zoll-Durchmesser von Borbet. Ebenso auffällig und zudem noch vorausschauend ist das „TrackView“ genannte, um 70 Zentimeter ausfahrbare Teleskop auf dem Dach. Es liefert per Sensorfusion eine genaue 3D-Vorausschau. Ein integrierter Laser der Hamburger Firma Ibeo Automotive Systems scannt das Terrain und visualisiert über eine hochauflösende Kamera Unebenheiten. Damit werden nicht nur Höhe und Federung des Fahrzeugs entsprechend justiert, sondern es erlaubt dem Fahrer auch, mögliche Hindernisse frühzeitig zu erkennen und zu umfahren, sogar autonom.Der Budii trägt obendrein zwei elektrische Mini-Elektroroller in sich. Sie lassen sich auf seitlichen Schubladen bequem aus dem Fahrzeug herausfahren.

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