IAA 2017 Rollax präsentiert glasfaserverstärktes 3K-Federbeinlager

Redakteur: Jens Scheiner

Rollax stellt auf der IAA in Frankfurt sein neues Federbeinlagerkonzept vor. Automobilhersteller können ein individuelles Lagerkonzept erarbeiten und durch FEM-Simulation auslegen lassen.

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Das Federbeinlager von Rollax besteht aus Metall, einer Zwei-Komponenten-Dichtung und Glasfaserverstärktem Kunststoff.
Das Federbeinlager von Rollax besteht aus Metall, einer Zwei-Komponenten-Dichtung und Glasfaserverstärktem Kunststoff.
(Bild: Rollax)

Rollax zeigt auf der diesjährigen IAA in Frankfurt am Main erstmalig sein neues Federbeinlagerkonzept. Wie das Unternehmen mitteilte entstehen die Federbeinlager in enger Kooperation mit dem Kunden. Mittels FEM-Simulation erfolgt die Auslegung, daraufhin fertigt Rollax ein Prototyp des jeweiligen Lagers an und testet anschließend das Bauteil in einem Versuchsfeld sowie Fahrversuchen. Der Aufbau des Lagers kann demnach je nach Kundenbedürfnis variieren, die zentralen Bestandteile bleiben dieselben: Das Federbeinlager verfügt über eine Zwei-Komponenten-Dichtung, welche der Zulieferer zusätzlich in eine der Lagerhälften einspritzt. Metall, Kunststoff und Dichtungskomponente machen aus dem Lagerunterteil ein drei (Material-)Komponenten Teil. Diese sind fest miteinander verbunden. Der eingesetzte Kunststoff wird zusätzlich mit Glasfaser verstärkt, um ihn robuster zu machen sowie Verformungen entgegenzuwirken.

Rollax auf der IAA, 4.0, Stand C22

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