Antriebstechnik Schaeffler setzt auf Onsemi-SiCs für Hybridantriebe

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Für seine Traktionswechselrichter setzt der Zulieferer auf Siliziumkarbid-Chips. Die Technik soll Plug-in-Hybride effizienter machen und weniger Bauraum beanspruchen.

Schaeffler nutzt für seine Leistungselektronik Halbleiter aus Siliziumkarbid – auch im Nutzfahrzeugbereich.(Bild:  Schaeffler (Jung von Matt))
Schaeffler nutzt für seine Leistungselektronik Halbleiter aus Siliziumkarbid – auch im Nutzfahrzeugbereich.
(Bild: Schaeffler (Jung von Matt))

Onsemi und Schaeffler vertiefen ihre Partnerschaft für Elektroantriebe. Der Halbleiterhersteller liefert seine neueste Siliziumkarbid-Technik „EliteSiC“ für Traktionswechselrichter. Diese kommen in der Plug-in-Hybrid-Plattform eines Automobilherstellers zum Einsatz.

Die SiC-MOSFETs reduzieren Energieverluste deutlich und erhöhen die Kurzschlussfestigkeit. Das ermöglicht kompakte, thermisch effiziente Wechselrichter-Designs. Onsemi verspricht den niedrigsten Durchlasswiderstand und die höchste Spitzenleistung in ihrer Klasse.

Vorteile bei Effizienz und Bauraum

Schaeffler kann damit Endkunden messbare Vorteile bieten: größere Reichweite durch effizientere Energieumwandlung, höhere Zuverlässigkeit bei geringerem Wartungsaufwand und verbesserte Bauformen für flexibleres Fahrzeugdesign.

Bei den Hybrid-Antriebsplattformen setzt die Automobilindustrie häufig auf IGBT-Halbleiter (isolierte Gate-Bipolartransistoren). Onsemi positioniert nun sein SiC-Portfolio in diesem Segment.

Die Kooperation baut auf der langjährigen Zusammenarbeit zwischen Onsemi und Vitesco auf, das nun zu Schaeffler gehört.

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