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Bender Sichere Isolationsüberwachung

| Redakteur: Thomas Weber

Die Gefahr durch Stromunfälle in Elektro- und Hybridfahrzeugen kann durch ein neuartiges Messverfahren für die Formel 1 minimiert werden.

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Hohe Batteriespannungen in Elektro- und Hybridfahrzeugen bergen ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotenzial durch elektrischen Schlag. Dies wurde zuletzt beim Formel 1-Unfall bei BMW deutlich. Die herkömmlichen und weit verbreiteten Messverfahren zur Isolationsüberwachung konnten bisher den Schutz gegen Stromschlag und Brandgefahr im Test unterschiedlicher Gefährdungssituationen nicht ausreichend gewährleisten.

Mit dem neuen modularen Isolationsüberwachungsgerät „A-Isometer iso-F1“ ist es der W. Bender GmbH & Co. KG im hessischen Grünberg nun gelungen, eine optimierte Lösung zur Isolationsüberwachung des kompletten elektrischen Antriebssystems von Elektrofahrzeugen zu entwickeln. Das 50 Gramm leichte iso-F1 wird bereits in Formel 1-Rennwagen des Jahrgangs 2009 eingesetzt und hat bisher alle Testsituationen erfolgreich bestanden, die Homologation durch die FIA ist erfolgt.

„Dank des einzigartigen Verfahrens der Isolationsüberwachung bietet es dem Fahrer, den Mechanikern sowie allen beteiligten Helfern umfassenden Schutz gegen Stromunfälle in allen Rennsituationen und bei jeglichen Wetterbedingungen“, teilt das Unternehmen mit. Zudem sei das Brandrisiko durch Funkenschlag wesentlich vermindert worden, heißt es weiter.

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