China Market Insider Super-Ladestationen auf dem Highway nach Tibet

Autor / Redakteur: Henrik Bork* / Sven Prawitz

Über 5.000 Kilometer ins tibetische Hochland mit dem E-Auto? In China liefern sich einige E-Auto-Start-ups ein Wettrennen um die längste Strecke mit Schnellladern.

Tesla forciert den Ausbau von Supercharger-Ladestationen im Westen Chinas. Einige lokale Start-ups folgen nun.
Tesla forciert den Ausbau von Supercharger-Ladestationen im Westen Chinas. Einige lokale Start-ups folgen nun.
(Bild: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa)

Unterwegs im E-Auto nach Tibet? Kein Problem. „Super-Ladestationen“ könnte es entlang der Strecke bald mehr geben als buddhistische Klöster. Denn unter Autoherstellern in China ist ein Wettrennen ausgebrochen, wer die meisten eigenen „Supercharging“-Stationen aufstellt.

Das chinesische E-Auto-Start-up Xpeng hat angekündigt, auf der berühmten Strecke durch die Provinz Sichuan bis nach Lhasa 13 neue Xpeng-Ladestationen zu eröffnen, darunter eine „Super-Ladestation“. Es antwortet damit auf einen Vorstoß von Tesla, das auf der Strecke von Chengdu in Sichuan bis Tingri in Tibet gerade elf eigene sogenannte Super-Charger baut. Das E-Auto-Start-up Nio nimmt ebenfalls an dem Ladestation-Wettrennen auf dem „Dach der Welt“ teil.