Praxistest 10 Dinge, die uns beim Nissan Qashqai E-Power aufgefallen sind

Von Steffen Dominsky 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

In der mittlerweile dritten Generation buhlt der Hersteller aus Yokohama bei den Kompakt-SUV um Kunden. Die aktuell lieferbare Hybridvariante besticht mit gleich mehreren technischen Besonderheiten.

Ein echter Türöffner war und ist der Qashqai für Nissan: Das erfolgreiche Modell ist das Zugpferd der japanischen Marke.(Bild:  Dominsky – VCG)
Ein echter Türöffner war und ist der Qashqai für Nissan: Das erfolgreiche Modell ist das Zugpferd der japanischen Marke.
(Bild: Dominsky – VCG)

Preisfrage: Was für einen Namen gibt man als Automobilhersteller einem Modell, das ebenso wie andere des eigenen Portfolios zwar fast ausschließlich im Großstadtdschungel bewegt wird, als SUV dennoch die Aura von Natur, Wildnis und Nomadentum versprühen soll? Richtig: Man benennt es nach einem Nomadenvolk. So hat es zumindest Nissan im Fall des Qashqai gemacht. Denn Namensgeber des 2006 vorgestellten, und zwei Jahre in der mittlerweile dritten Generation gebauten Kompakt-SUV, sind die Qashqai; ein im Süden Irans beheimatetes Nomadenvolk. Eine offenbar gute Wahl, denn das Modell ist seit Jahren Nissans Zugpferd, zumindest hierzulande bzw. in Europa. Mindestens die Hälfte geht bei den Nissan-Neuzulassungen auf sein Konto.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 10 Bildern

Besagte aktuelle Ausgabe ihres Erfolgsmodells fertigen die Japaner dank der Kooperation mit Renault-Nissan auf der gemeinsamen CMF-C-Plattform. Sie dient auch dem französischen Austral als Basis, der sich bei einem unserer Tests überaus wacker geschlagen hat. Teilen tut sich der Qashqai auch die Basismotorisierung mit seinem gallischen Pedant: einen 1,3-Liter-Vierzylinder-Benziner mit Mildhybridsystem. Eigene Wege hingegen geht das Modell aus Tokyo bei der Topmotorisierung. Es verfügt über einen 1,5-Liter großen Verbrenner, der mit der technisch kompliziert-anspruchsvollen Technik der variablen Verdichtung daherkommt – sie variiert von 8:1 bis 14:1.

Kein klassisches Getriebe

Eine weitere technische Besonderheit: Der turbobeatmete Ottomotor treibt die Vorderräder nicht direkt an, sondern dient lediglich als Generator für die 140 kW starke Elektromaschine. Ein klassisches Getriebe fehlt, das Merkmal eines seriellen Hybrids. Ebenfalls untypisch ist auch die relativ kleine Lithium-Ionen-Batterie, die über eine Kapazität von lediglich 2,1 kWh verfügt. Auch wenn sie kurzfristig bis zu 66 kW Leistung liefern kann, kann der Qashqai wegen ihr nur klitzekleine Strecken rein elektrisch bewältigen – circa drei bis vier Kilometer. Was uns sonst noch an dem Kompakt-SUV aufgefallen ist, verrät Ihnen unsere Bildergalerie.

 

(ID:49764120)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung