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Toyota Auris: Zu Recht selbstbewusst

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Der Auris Hybrid

Ein Novum in der Modellpalette ist der Auris Hybrid, beziehungsweise dessen Preis: Mit 22.950 Euro Einstiegspreis ist er 200 Euro günstiger als der vergleichbare 2,0-Liter-Diesel. Toyota hat zudem nach eigenen Berechnungen über einen Nutzungszeitraum von drei Jahren einen Preisvorteil von bis zu 2.500 Euro für den Hybriden gegenüber dem Diesel errechnet. Hierzu zählt nicht nur der reine Verbrauchswert, sondern auch Details, wie der geringere Verschleiß der Bremsen, beim Verzögern mittels Rekuperation oder spätere Ölwechsel, wenn der Verbrennungsmotor seltener genutzt wird.

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Rein elektrisch bis zu zwei Kilometer

Der Hybrid ist eine Kombination aus einem 1,8-Liter-VVT-i-Benzinmotor und Elektromotor. Die Systemleistung beträgt 73 kW/136 PS. Für den Sprint von Null auf 100 km/h benötigt der Hybrid laut Herstellerangabe 10,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 180 km/h erreicht. Der Verbrauch lag im Test bei knapp fünf Litern Benzin auf 100 Kilometern. Das Zusammenspiel der beiden Antriebe funktioniert überwiegend gut – ohne auf die Instrumente zu achten lässt sich nicht immer mit Sicherheit sagen, welcher Motor gerade für Vortrieb sorgt. Lediglich die Kombination mit stufenlos variablem Getriebe nervt bisweilen, wenn sich die Motordrehzahl bei Vollast beständig kurz vor dem Begrenzer aufhält – aber dafür ist der Hybrid ja auch nicht gedacht. Er lässt sich dafür im so genannten EV-Modus bis zu zwei Kilometer weit rein elektrisch bewegen – bei einer Höchstgeschwindigkeit von etwa 50 km/h. Kurze Stadtetappen sind so lokal emissionsfrei machbar.

Gepäckraum zurückgewonnen

Im Innenraum des Hybriden fällt der Platz-Zugewinn auf: Die Batterie des Antriebs ist jetzt unter der hinteren Sitzbank untergebracht – das Gepäckraumvolumen ist somit identisch mit dem der Benzin- und Dieselmodelle und beträgt 360 Liter. Im Kombiinstrument liefert ein Eco-Drive-Monitor dem Fahrer die hybrid-relevanten Daten. Optisch ist der Hybrid im Innenraum zudem an einem blau gefärbten E-Shift-Wählhebel zu erkennen. Toyota rechnet für den Vollhybriden mit einem Drittel Verkaufsanteil und verdeutlicht so die Bedeutung der Hybriden für den Automobilhersteller. Für den EU-Markt planen die Japaner einen Absatz von 115.000 Fahrzeugen – und damit einen Anteil der Hybriden von 15 Prozent des Gesamtabsatzes.

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