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Toyota LQ: Mein Freund, das Auto

| Autor/ Redakteur: Holger Holzer/SP-X / Maximiliane Reichhardt

Durch das autonome Fahren könnte die emotionale Bindung zum Auto verlorengehen, befürchten Kritiker der Robotermobilität. Da will Toyota gegensteuern.

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Toyota will auf der Tokyo Motor Show die Studie „LQ“ vorstellen.
Toyota will auf der Tokyo Motor Show die Studie „LQ“ vorstellen.
(Bild: Toyota)

Das Auto der Zukunft muss seine Insassen nicht nur chauffieren, sondern ihnen auch jeden anderen Wunsch von den Lippen ablesen. So soll es ihm auch gelingen, ein emotionales Band zu den Menschen knüpfen. Wie solch ein automobiler Roboterfreund aussehen könnte, zeigt Toyota auf der Tokyo Motor Show (24. Oktober bis 4. November) mit der Studie LQ.

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Der Innenraum passt sich der Stimmung an

Der Innenraum des tropfenförmigen Kompaktwagens passt sich automatisch dem aktuellen Gemütszustand des Fahrers an, optimiert Beleuchtung oder Klimatisierung und startet bei Bedarf die Massagefunktion der Sitze oder eine Playlist mit entspannender Musik. Gleichzeitig übernimmt das Fahrzeug einen Großteil der Fahraufgaben selbst, um den Fahrer zu entlasten.

Toyota spricht von Autonomie auf Stufe vier von fünf – also hochautomatisiertem Fahren in fast allen Verkehrssituationen. Der Mensch muss nicht mehr eingreifen, kann aber freiwillig das Steuer übernehmen. Welcher Modus gerade aktiviert ist, zeigt das Auto durch Farbsignale, die darüber hinaus auch für andere Arten der Kommunikation mit den Insassen und der Umwelt genutzt werden – etwa um Fußgänger zu signalisieren, dass sie die Straße überqueren können.

Den Antrieb übernimmt ein nicht näher bezeichneter E-Antrieb, mit rund 300 Kilometern Reichweite. Die Studie fährt jedoch nicht nur emissionsfrei, sondern reinigt gleichzeitig die Luft von schädlichem Ozon. Ein Katalysator im Kühlerlüfter wandelt das Gas in unbedenklichen molekularen Sauerstoff. Die Technik könnte laut Toyota in Zukunft in den Nutzfahrzeugen des Konzerns zum Einsatz kommen.

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