Produktion Volkswagen baut Passat nicht mehr in den USA

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Wehner

Die Mittelklasse-Limousine, von der es eine spezielle US-Version gibt, wird in den USA kaum noch gekauft. VW stoppt nun die Produktion der Limousine zugunsten anderer Modelle.

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Mit einer „Limited Edition“ läutet VW den Abschied des Passat in den USA ein.
Mit einer „Limited Edition“ läutet VW den Abschied des Passat in den USA ein.
(Bild: Volkswagen)

Volkswagen will die Produktion des Mittelklassemodells Passat in den USA einstellen. Nach dem Modelljahrgang 2022 sollen im Werk Chattanooga im Bundesstaat Tennessee keine weiteren Passats mehr vom Band rollen, kündigte das Unternehmen am Montag (19. Juli) an. VW begründete die Entscheidung mit dem Strategiewandel hin zu Elektroautos, für den der Standort umgerüstet werden solle.

Neben dem Jetta zählte der seit Jahrzehnten in speziellen US-Versionen gefertigte Passat lange zu den wichtigsten Modellen von VW in Amerika. Doch mittlerweile ist die Bedeutung stark gesunken. Im zweiten Quartal wurden lediglich rund 6.800 Stück ausgeliefert. VW setzt mit den SUVs Atlas und Tiguan schon seit einigen Jahren offensiv auf die Vorliebe der US-Kunden für größere und schwergewichtigere SUVs.

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