Neue Modelle VW ID Cross kommt ab 28.000 Euro

Von Holger Holzer/SP-X 2 min Lesedauer

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Auch VW bringt nun ein elektrisches Mini-SUV. Der ID Cross kommt spät, ist recht teuer und trifft auf ein breites Feld an Wettbewerbern. 

Der VW ID Cross orientiert sich in der Serie stark an der Studie.(Bild:  Volkswagen)
Der VW ID Cross orientiert sich in der Serie stark an der Studie.
(Bild: Volkswagen)

VW stellt dem Elektrokleinwagen ID Polo einen ebenfalls batteriebetriebenen Cross-over zur Seite. Der ID Cross fährt in der reichweitenstärksten Variante über 400 Kilometer weit, die günstigste Ausführung mit allerdings nur eingeschränkter Reichweite soll für 28.000 Euro zu haben sein. Damit wäre er 2.000 Euro teurer als die technisch eng verwandte Limousine. Die Verkäufe starten im Herbst.

Optisch orientiert sich das Serienmodell eng an dem auf der IAA 2025 präsentierten Konzeptfahrzeug. Insgesamt fällt das Design klassisch und wenig aufregend aus, orientiert sich bei Formensprache und Proportionen stärker an den Verbrennermodellen der Marke als etwa noch die ersten ID-Modelle. Wichtiger Unterschied zum konventionell angetriebenen Schwestermodell T-Cross: die schmalen Scheinwerfer inklusive durchgehendem Leuchtenband an der Front sowie die drei horizontalen Zierstreifen auf der C-Säule.

VW setzt auf LFP-Zellchemie

Technisch basiert der ID Cross wie auch schon der Elektro-Polo auf der weiterentwickelten Elektroplattform MEB+. Das Antriebsangebot teilen sich beide Modelle weitgehend: Der Cross-over wird mit zwei Batteriegrößen angeboten: In den Einstiegsvarianten mit gut 300 Kilometern Reichweite kommt ein 37-kWh-LFP-Akku zum Einsatz, die höherpreisigen Modelle erhalten einen NMC-Akku mit 52 kWh Kapazität. In den Batterien kommen die neuen „Einheitszellen“ des Konzerns zum Einsatz, die künftig unter anderem in Salzgitter für Modelle diverser Marken gefertigt werden.

Der ID Cross will kein reines Kurzstreckenauto für die Innenstadt sein, zumindest die Langstreckenvariante will mit ihrer Reichweite von über 430 Kilometern für längere Touren taugen. Die maximale Gleichstrom-Ladeleistung beträgt je nach Batteriegröße am DC-Lader eher enttäuschende 90 oder 105 kW. Etwas Auswahl gibt es ebenfalls bei den Motoren, die zunächst mit 85 kW, 99 kW und 155 kW zu haben sind. Angetrieben wird jeweils ausschließlich die Vorderachse.

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ID Cross möglicherweise als GTI-Variante

Versteckt in den technischen Datenblättern findet sich zudem ein Antrieb mit 166 kW, was auf eine später nachgereichte GTI-Variante hinweisen könnte. Eine solche ist für den ID Polo bereits offiziell mit identischen Leistungsdaten angekündigt.

Mit 4,15 Metern ist der ID Cross etwas länger als der T-Cross. Der Kofferraum ist mit 475 Litern nahezu gleich dimensioniert. Hinzu kommt beim E-Modell aber ein kleiner Stauraum unter der Fronthaube. Zur Ausstattung zählen unter anderem ein neues Infotainmentsystem, physische Bedienelemente für zentrale Funktionen und eine Reihe von Extras, die VW bislang eher höheren Fahrzeugklassen zuordnete. Dazu zählen Massagesitze und ein Soundsystem von Harman Kardon. Zudem soll es ein weiterentwickeltes Assistenzsystem geben, das auch auf rote Ampeln reagieren kann.

Mit einer Anhängelast von bis zu 1.200 Kilogramm (bei 52-kWh-Batterie) und der Vehicle-to-Load-Funktion für externe Geräte mit bis zu 3,6 kW Leistung positioniert sich der ID Cross auch für Freizeitnutzer mit Anhänger- oder Campingbedarf. Der zusätzliche Frunk mit 25 Litern ergänzt das praktische Nutzungsprofil.

Alternativen zum VW ID Cross

Im Segment der kleinen Elektro-SUV ist VW eher ein Spätstarter, trifft auf Modelle wie Kia EV 2, Opel Frontera, Leapmotor B03X, Jeep Avenger, Renault 4 und Mini Aceman. Preislich positioniert sich VW im Vergleich wie gewohnt eher im gehobenen Segment.

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