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Höchste Qualität
Die Konzeption, Konstruktion und Lieferung von Werkzeugen für die Produktherstellung sowie Vorrichtungen zur Qualitätssicherung und Weiterverarbeitung von einem einzigen Lieferanten garantiert prozessübergreifend abgestimmte Produktionsmittel aus einem Guss – geringstmögliche Aufwendungen für kundenseitige Betreuung und Projektleitung. „Dabei ist das eigentliche Kapital unseres Werkzeugbaus das fundierte Know-how und die Erfahrung aus Tausenden erfolgreich realisierten Projekten. Mit dieser Expertise setzen wir unseren Wachstumskurs trotz der Niedrigpreiskonkurrenz aus Fernost konsequent fort“, ist sich Udo Binder sicher.
Nach Ansicht Binders teilt sich der Markt seit längerem in Einfach-Werkzeuge, die überwiegend preisgünstig aus Niedriglohnländern bezogen werden und in den Highend-Werkzeugbau, in dem Mitteleuropa eine führende Rolle einnimmt. „Wir produzieren heute mit modernsten Maschinen und Messmitteln Präzisionswerkzeuge im Toleranzbereich weniger Mikrometer. Sämtliche Werkzeuge und Vorrichtungen werden in voller Verantwortung im eigenen Unternehmen hergestellt. Allgemeinen Tendenzen oder Entwicklungen, komplette oder teilmontierte Werkzeuge in Fernost zu beschaffen und hier mit einem angebrachten Label „Made in Germany“ zu verkaufen, verschließen wir uns vollständig“, betont Binder.
Einmalige Werkzeugtechnologie
Siebzig Entwickler und Konstrukteure, 280 Mitarbeiter an Werkzeugmaschinen und über 100 Werkzeugmacher stehen für Qualität aus dem Erzgebirge. „Wir liefern der Automobilindustrie Werkzeuge, die qualitativ, technologisch und wirtschaftlich den Benchmark setzen, und genau hier liegt die Differenzierung zu Billiganbietern“, sagt Binder. Die Aweba Group beherrscht weltweit einmalige Werkzeugtechnologien, etwa für die Serienproduktion von Magnesium-Bauteilen direkt vom Coil auf Serienpressen und liefert alle Werkzeugvarianten zur Herstellung von Rotor- und Statorpaketen für die Elektromotorenherstellung. Damit unterstützt das Unternehmen die Automobilhersteller bei ihren beiden großen Herausforderungen, dem automobilen Leichtbau und der Elektrifizierung des Antriebsstrangs.

Dass die Strategie aufgeht, belegen die jüngsten wirtschaftlichen Erfolge. So konnte Aweba innerhalb des zurückliegenden Vierjahres-Zeitraums den Umsatz verdoppeln. Stattliche 50 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2013 sind auch für Udo Binder ein überaus erfreuliches Ergebnis, aber eben ein Etappensieg. Der Unternehmensstratege hat das große Ganze im Visier: „Wir fokussieren ganz klar mittelfristig auf die 75 Millionen Euro als Umsatzziel.“ Derzeit übertrifft der Geschäftsverlauf den definierten Zielkorridor. Der Auftragseingang lag in den ersten fünf Monaten des Jahres 2014 mit 25 Millionen Euro bereits über 20 Prozent über den Rekordwerten des Vorjahreszeitraums. Die Ausrichtung der Aweba Group als Komplettanbieter, der Leistungen von der Bauteilentwicklung bis zur Konzeption und Herstellung von Werkzeugen sowie aller erforderlichen Mess-, Montage – und Schweißvorrichtungen erbringt, wird von den internationalen Kunden aus der Automobilindustrie hervorragend angenommen.
Werk in den USA geplant
Um die Expansionsstrategie voranzutreiben und die Aweba Group weitgehend krisensicher aufzustellen, setzt man auf einen Mix aus organischem und externem Wachstum. „Wir stellen uns durch Erweiterung unserer eigenen Kapazitäten und unseres Leistungsspektrums sowie durch Firmenzukäufe breiter auf. Zudem planen wir eigene Auslandsniederlassungen, im nächsten Schritt in den USA, um vor Ort bei unseren Kunden für Serviceleistungen präsent zu sein“, erklärt Binder.
In dem Werk im mittleren Süden der USA sollen Werkzeugänderungen und Reparaturen zum Leistungsspektrum zählen, außerdem die Produktion von Ersatzteilen und Neuwerkzeugen sowie Serviceeinsätze von Werkzeugmachern im Kundenwerk.
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