Software ZF und Engineering-Dienstleister KPIT lagern Zusammenarbeit aus

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Die Unternehmen ZF und KPIT haben eine Middleware entwickelt, „die in ihrer Form bislang nicht auf dem Markt verfügbar ist“. In einem Gemeinschaftsunternehmen sollen skalierbare Plattformen entstehen.

ZF und KPIT lagern ihre Zusammenarbeit in ein Tochterunternehmen aus.(Bild:  ZF Friedrichshafen AG)
ZF und KPIT lagern ihre Zusammenarbeit in ein Tochterunternehmen aus.
(Bild: ZF Friedrichshafen AG)

KPIT Technologies und ZF lagern ihre bereits bestehende Kooperation in ein Gemeinschaftsunternehmen aus. Dafür wollen der Entwicklungsdienstleister und der Zulieferer ihren gemeinsam entwickelten Middleware-Softwarestack an Qorix übertragen. Laut einer Mitteilung ist Qorix momentan eine Tochtergesellschaft von KPIT, an der sich ZF vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen mit 50 Prozent beteiligten werde.

Das neu gegründete Unternehmen soll auf der Expertise und dem geistigen Eigentum von KPIT und ZF aufbauen, um offene und skalierbare Middleware-Plattformen für die Mobilitätsbranche zu entwickeln. Beide Partner werden das Joint Venture mit Eigenkapital, Vermögenswerten und geistigem Eigentum ausstatten, heißt es weiter. Die aktive Zusammenarbeit mit ausgewählten Fahrzeugherstellern, anderen Tier-1-Zulieferern und Technologieunternehmen habe bereits begonnen.

Modulare, integrierte Middleware

Die modulare und integrierte Middleware von Qorix sei in ihrer Form bislang nicht auf dem Markt verfügbar. „Wir sind der Meinung, dass die Mobilitätsbranche zu diesem Zeitpunkt eine unabhängige Middleware-Lösung benötigt, die einen erheblichen Wert darstellt“, sagt Kishor Patil, CEO von KPIT Technologies.

Dirk Walliser, Entwicklungsleiter bei ZF kündigt an: „Qorix wird für andere Technologieunternehmen offen sein und die nicht-wettbewerbsdifferenzierenden Teile der Fahrzeugsoftware unabhängig von den Gesellschaftern und mit hohen Skaleneffekten anbieten können.“ ZF wolle künftig stärker auf differenzierende Softwarefunktionen fokussieren. Daraus sollen Produkte aus Hard- und Software-Fahrzeugsystemen entwickelt werden. (thg)

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