Leichtbau

Aus Emag Automation wird Emag Lasertec

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

Ein klassischer Anwendungsfall: Das Fügen von Differentialen mit einem Teller- oder Stirnrad mittels Laserschweißen.
Ein klassischer Anwendungsfall: Das Fügen von Differentialen mit einem Teller- oder Stirnrad mittels Laserschweißen. (Bild: Emag Lasertec)

Der Werkzeugmaschinenbauer Emag firmierte bisher unter „Emag Automotion“ – jetzt hat das Unternehmen seinen Namen dem Arbeitsschwerpunkt angepasst und firmiert unter „Emag Lasertec“.

„Emag Automation“ firmiert seit Januar unter „Emag Lasertec“. Der neue Name passe besser zum Arbeitsschwerpunkt und der strategischen Ausrichtung – denn das Unternehmen sieht große Marktchancen für seine Laser-Produktionslösungen. Die Laserschweiß-Technik von Emag soll bei der Herstellung von Fahrzeugkomponenten Leichtbau ermöglichen und die Kosten senken. Die dazugehörigen so genannten Turn-Key (schlüsselfertig)-Fertigungssysteme produziert das Unternehmen am Standort in Heubach bei Schwäbisch Gmünd.

Neue Anwendungsmöglichkeiten

Automobilisten produzieren laut Emag mit den Laserschweißsystemen unter anderem Schalträder, Kupplungskomponenten und Motor- und Lenkungskomponenten. Mit dem neuen Namen will sich Emag Lasertec in diesem Anwendungsbereich positionieren – der tendenziell wächst. So steige mit Hybridantrieben beispielsweise die Zahl von Kupplungen, deren Komponenten per Laserschweißen zusammengefügt werden. Mittels des Laserschweißens lassen sich Bauteile ohne Schraubverbindungen miteinander verbinden. Außerdem entstünden beispielsweise durch die Kombination von einer geschmiedeten und bearbeiteten Nabe und eines umgeformten Blechteils gewichtsoptimierte Kupplungskomponenten.

Insgesamt will Emag Lasertec in den nächsten Jahren weiter wachsen. Die Forderungen der OEMs nach sinkenden Bauteilkosten und einem effektiven Leichtbau führen demnach zu neuen Anwendungsmöglichkeiten für die Laser- und Fügetechnologie. So konstruiere das Technologieunternehmen aktuell die erste Maschine für die Produktion eines Lkw-Differentialgetriebes mit Werkstückgewichten von mehr als 100 Kilogramm.

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