Fahrbericht Test Polestar 5 Performance: Fokus auf Details
Der 650 Kilowatt starke Polestar 5 Performance ist das bislang sportlichste E-Auto der jungen Marke. Auf einer Testfahrt zeigt sich das Modell dynamisch und detailverliebt.
Es ist keine gewöhnliche Pressetestfahrt, bei der akribisch kuratierte Routen dabei helfen könnten, die Schwächen eines Autos zu kaschieren. Wir fahren eine Etappe eines vierwöchigen Roadtrips durch Europa, von Schweden bis zur Sahara. Die Teilstrecke führt von einer spanischen Metropole zur anderen, von Barcelona nach Valencia. Anstatt die Küstenautobahn zu wählen, geht es mit dem Polestar 5 Performance in das gebirgige, karg besiedelte Hinterland. Fernab der städtischen Ladeinfrastruktur und der sicheren Häfen ausgebauter Schnellladenetze muss der elektrische Gran Turismo beweisen, ob ihn die Stromer-Elite fürchten sollte.
Polestar Performance Architecture
Der Polestar 5 Performance bringt auf dem Papier alles mit, um in der Liga der geräumigen Elektrosportwagen mitzuspielen. Obwohl die schwedische Marke zum großen chinesischen Geely-Konzern gehört, teilt der sportliche Viertürer seine technische Basis ausdrücklich nicht mit Modellen von Lotus oder anderen Schwestermarken. Er steht auf einer eigens entwickelten Plattform aus verklebtem Aluminium – der Polestar Performance Architecture. Sie spart Gewicht und macht die Karosserie dennoch verwindungssteif. Dass dieses Auto mit durchdachten Details überrascht, merken Fahrerinnen und Fahrer bereits auf den ersten Kilometern.
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