Batterie-Rohstoffe BASF: Neue Prototypanlage für Batterierecycling in Brandenburg

Redakteur: Thomas Günnel

BASF will im brandenburgischen Schwarzheide eine Prototypanlage für das Batterierecycling bauen. Sie soll Anfang 2023 in Betrieb gehen.

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Ein Rendering der geplanten Recycling-Anlage in Schwarzheide.
Ein Rendering der geplanten Recycling-Anlage in Schwarzheide.
(Bild: BASF)

BASF will für das Batterierecycling Betriebsverfahren entwickeln, mit denen sich mehr Lithium, Nickel, Kobalt und Mangan aus ausgedienten Lithium-Ionen-Akkus zurückgewinnen lassen. Die Anlage könne zudem Metalle aus Produkten von Zellherstellern und Herstellern von Batteriematerialien recyceln, die nicht den Produktspezifikationen entsprechen.

So will das Chemieunternehmen den CO2-Fußabdruck seiner Kathodenmaterialien „um insgesamt bis zu 60 Prozent“ senken, verglichen mit dem Industriestandard. Rund 35 neue Arbeitsplätze in der Produktion sollen in Schwarzheide entstehen. Die Anlage soll Anfang 2023 in Betrieb gehen. Am Standort stellt das Unternehmen bereits Kathodenmaterialien her.

BASF engagiert sich mit den Investitionen im „Important Project of Common European Interest (IPCEI)“. Das EU-Projekt fördert die Forschung und Entwicklung der Batteriezellfertigung; dazu zählen Roh- und Werkstoffe und das Recycling. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt das Projekt.

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