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Joint Venture BASF und Toda Kogyo Corp. kooperieren in Japan

| Redakteur: Jens Scheiner

Das Chemieunternehmen BASF und der Spezialist für Lithium-Ionen-Batterien Toda Kogyo Corp. haben beschlossen ein Joint Venture für Kathodenmaterialien in Japan zu gründen.

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Vorne, von links: Dr. Joerg-Christian Steck, Representative Director & President of BASF Japan, Shigeru Takaragi, President, TODA KOGYO CORP. Hinten, von links: Takeshi Ohtsu, Vice President, Chemicals & Crop Protection, BASF Japan Ltd.; Ralf Meixner, Senior Vice President, Battery Materials, BASF; Tadashi Kubota, Chairman, TODA KOGYO CORP.; Yasuo Anno, Associate Senior Corporate Executive Officer, President of Toda Energy Materials Company, TODA KOGYO CORP.
Vorne, von links: Dr. Joerg-Christian Steck, Representative Director & President of BASF Japan, Shigeru Takaragi, President, TODA KOGYO CORP. Hinten, von links: Takeshi Ohtsu, Vice President, Chemicals & Crop Protection, BASF Japan Ltd.; Ralf Meixner, Senior Vice President, Battery Materials, BASF; Tadashi Kubota, Chairman, TODA KOGYO CORP.; Yasuo Anno, Associate Senior Corporate Executive Officer, President of Toda Energy Materials Company, TODA KOGYO CORP.
(Foto: BASF )

Gemäß der Vereinbarung erwirbt BASF einen Anteil von 66% an dem neuen Unternehmen, während sich Toda Kogyo Corp. zu 34 % beteiligen wird. In dem Joint Venture führen die Unternehmen ihre jeweiligen Geschäfte für Kathodenmaterialien, Patente und Produktionskapazitäten in Japan zusammen. Operieren wird das Joint Venture unter dem Namen BASF Toda Battery Materials, LLC.

Mit dem Abschluss der Joint-Venture-Vereinbarung und dem operativen Start des neu gegründeten Unternehmens wird bis Ende Februar 2015 gerechnet.

BASF Toda Battery Materials wird sich auf die Erforschung und Entwicklung, die Produktion, die Vermarktung sowie den Vertrieb einer Vielzahl von Kathodenmaterialien, darunter Nickel-Kobalt-Aluminium-Oxid (NCA), Lithium-Mangan-Oxid (LMO) und Nickel-Kobalt-Mangan (NCM), in Japan fokussieren. Diese Materialien werden in Lithium-Ionen-Batterien für Fahrzeuge, Unterhaltungselektronik und stationäre Energiespeicher eingesetzt. Wie das Unternehmen mitteilte werden etwa 80 Mitarbeiter beschäftigt und über eine jährliche kombinierte Produktionskapazität für Kathodenmaterialien sowie deren Ausgangsstoffe von etwa 18.000 Tonnen verfügen. Der Hauptsitz des Unternehmens wird in Tokio sein, mit Produktionsstandorten in Sanyo Onoda und Kitakyushu/Japan.

Dr. Jörg-Christian Steck, Representative Director und President BASF Japan, fügte hinzu: „Japan ist führend bei der Herstellung und Entwicklung von Batterien. Durch das Joint Venture verstärkt BASF ihr Engagement im japanischen Markt und wir erhöhen die Synergien für unser bestehendes Geschäft mit Batteriematerialien.“

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