China Market Insider Bei VW in China kracht es im Getriebe

Von Henrik Bork

Stephan Wöllenstein werde bald als CEO von Volkswagen China abgelöst, heißt es. Mit katastrophalen Verkaufszahlen für E-Autos ist der Konzern gerade dabei, sein gutes Image zu verlieren.

Stephan Wöllenstein (CEO von Volkswagen China) vor dem ID Roomzz Showcar.
Stephan Wöllenstein (CEO von Volkswagen China) vor dem ID Roomzz Showcar.
(Bild: Volkswagen)

Volkswagen tut sich schwer in China. Die noch unbestätigten Gerüchte, dass China-CEO Stephan Wöllenstein im Februar abgelöst werden soll, haben niemanden wirklich überrascht. Denn wenn die Zahlen nicht mehr stimmen, dann verwandelt sich so ein Chefsessel schnell in einen Schleudersitz. Ob ein solcher Wechsel die Probleme von VW in China aber wirklich lösen könnte, ist eine völlig andere Frage.

‚Trägheit‘ ist ein Stichwort, das im Zusammenhang mit VW in China oft genannt wird.

Anfang 2019 hatte Wöllenstein seinen Job als CEO von Volkswagen in China übernommen. 2020 begann der Marktanteil von VW in China zu sinken. Ob es da nun einen ursächlichen Zusammenhang gibt oder nicht – diese Fakten sprechen jedenfalls nicht für Wöllenstein.