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Zulieferer BIA erweitert Produktionskapazität in China

| Redakteur: Lisa Marie Waschbusch

Mit einem neuen Werk im chinesischen Wuxi hat BIA Kunststoff- und Galvanotechnik die Produktionskapazität erweitert. Ab sofort soll das Werk Kunden im asiatischen und europäischen Raum mit galvanisierten Kunststoffbauteilen versorgen.

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Ab sofort sollen Kunden vom neuen BIA-Produktionsstandort in Wuxi mit galvanisierten Kunststoffbauteilen versorgt werden.
Ab sofort sollen Kunden vom neuen BIA-Produktionsstandort in Wuxi mit galvanisierten Kunststoffbauteilen versorgt werden.
(Bild: BIA)

Das chinesische Joint Venture der Solinger BIA Kunststoff- und Galvanotechnik versorgt ab sofort seine Kunden im asiatischen und europäischen Markt von seinem neuen Werk in Wuxi aus. Die erste von zwei Galvanoanlagen ist laut Unternehmen bereits seit August in Betrieb. Die Anlagen sind auf die Verchromung von Interieur- wie Exterieurteilen in Glanz- und in Mattchrom ausgelegt, zudem sind laut BIA Beschichtungen auf Chrom-VI- und auf Chrom-III-Basis möglich.

Die Kunststoffbauteile für die Automobilindustrie werden Unternehmensangaben zufolge direkt vor Ort gespritzt und geprüft. Insgesamt sollen in Wuxi 17 Spritzgussmaschinen für 1-K- aber auch Mehr-K-Technologie im Einsatz sein. Laut BIA ist die Produktionskapazität in Wuxi insgesamt doppelt so hoch wie die der bestehenden Produktion in Peking. Bis zu 42.000 m² Oberfläche pro Jahr können hier veredelt werden, heißt es weiter. Damit könne der Standort die Kapazitäten von Beijing BIA auffangen, bevor dieses Werk aus strategischen Gründen ins rund 300 km östlich gelegene Qinhuangdao verlagert wird. Dort sollen die Bauarbeiten bereits begonnen haben, der Produktionsstart ist für Mitte 2018 geplant.

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