Urbane Mobilität

Biomega Sin: Stadt-Stromer mit 160 Kilometer Reichweite

| Autor / Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Jens Scheiner

Biomega hat bereits ein Konzept seines Stadt-Stromers Sin auf die Räder gestellt.
Biomega hat bereits ein Konzept seines Stadt-Stromers Sin auf die Räder gestellt. (Bild: Biomega)

Häufig bauen Autohersteller auch Fahrräder. Doch ein Fahrradhersteller, der ins Autobusiness einsteigen will, gilt zumindest im 21. Jahrhundert als ungewöhnlich. Der dänische E-Bike-Spezialist Biomega plant jetzt genau das.

Immer wieder gibt es Autohersteller, die sich in den Fahrradmarkt wagen. Jüngste Beispiele sind etwa VW mit einem Lastenrad oder Maserati mit einem elektrisch unterstützten Rennrad. Doch es gibt – wenn auch selten – den umgekehrten Fall: dass nämlich ein Fahrrad- zum Autohersteller aufsteigen will. Der dänische Pedelec-Spezialist Biomega zumindest plant, seinen soeben in China vorgestellten, ungewöhnlich gestylten Stadt-Stromer Sin bis spätestens 2023 zur Serienreife zu bringen.

Optisch handelt es sich um einen eigenwilligen Entwurf mit einem an den Ecken abgerundeten One-Box-Korpus mit großen Glasflächen. Statt wie üblich in die Karosserie integriert, stehen die vier Räder ähnlich wie beim Renault Twizy frei. Das dänische E-Mobil bietet aber anders als der maximal zweisitzige E-Franzose vier Einzelsitze und vier Türen.

Austauschbares Batteriesystem

Außerdem ist in jedes der vier Räder jeweils ein Radnabenmotor integriert. Insgesamt stellen sie eine Gesamtleistung von 60 kW/82 PS sowie 160 Newtonmeter zur Verfügung. Der nur 950 Kilogramm leichte Stromer soll damit in 13 Sekunden auf Tempo 100 kommen, maximal sind 130 km/h drin. Der vor allem für den urbanen Einsatz gedachte Sin soll mit der gut 200 Kilogramm schweren, im Unterboden integrierten 20-kWh-Batterie mit einer Ladung rund 160 Kilometer fahren können.

Das E-Auto ist zudem für ein Batterietausch-System ausgelegt. 14 kWh sind fest installiert, 6 kWh austauschbar. Mit dem City-Stromer setzt Biomega auf ein insgesamt recht simples Konzept, weshalb der Hersteller einen Preis von rund 20.000 Euro für realistisch hält.

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