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Blackberry gründet Entwicklungsteam für Cybersicherheit

| Autor: Thomas Günnel

Im Februar hat Blackberry Cylance gekauft, ein Softwareunternehmen im Bereich der Cybersicherheit. Jetzt integriert Blackberry dessen und sein eigenes Know-how in ein neues Entwicklungsteam.

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Blackberry gründet eine Geschäftseinheit für Cybersicherheit und errichtet am Firmensitz in Waterloo ein Entwicklungslabor.
Blackberry gründet eine Geschäftseinheit für Cybersicherheit und errichtet am Firmensitz in Waterloo ein Entwicklungslabor.
(Bild: Blackberry)

Das kanadische Softwareunternehmen Blackberry hat die „Blackberry Advanced Technology Development Labs“ gegründet. In der neuen Geschäftseinheit arbeiten rund 120 Mitarbeiter, unter anderem Softwareentwickler, Sicherheitsexperten und Datenwissenschaftler, an Technologien zum Thema Cybersicherheit. Der Leiter des Labs ist Charles Eagan, Technikvorstand bei Blackberry.

Erste Projekte des Labs beschäftigen sich laut Unternehmen mit automobilrelevanten Anwendungen und hier konkret mit dem maschinellen Lernen im Umfeld von Cybersicherheit – Hintergrund ist die steigende Zahl vernetzter Fahrzeuge in den kommenden Jahren. Weitere mögliche Einsatzfelder der Sicherheitskonzepte sind zum Beispiel die Automatisierungstechnik und mobile Geräte.

Hardware-Labs geplant

Das physische Lab befindet sich derzeit noch im Bau, der Geschäftsbereich hat seine Arbeit aber bereits aufgenommen. In „naher Zukunft“, so Blackberry, sollen außerdem Hardware-Labs am Firmensitz in Waterloo und in Ottawa entstehen, in denen das Unternehmen die neu entwickelten Produkte testen will.

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Wie vernetzen Automobilzulieferer und -hersteller ihre Werke? Welche Rolle spielen die Ausrüster – und welche grundlegenden Schritte sind dafür wichtig? Beim dritten Smart Factory Day am 7. November 2019 treffen sich Produktionsexperten der Branche, um gemeinsam Antworten zu finden.

Alle Informationen

Hintergrund: Anfang des Jahres hatte Blackberry das Softwareunternehmen Cylance gekauft, einen Spezialisten für Cybersicherheit bei künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen. Dessen Know-how fließt jetzt in die bestehenden Teams bei Blackberry ein.

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Über den Autor

 Thomas Günnel

Thomas Günnel

Redakteur/Fachjournalist, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE