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Wirtschaft BMW-Erbin Johanna Quandt gestorben

| Autor / Redakteur: ampnet / Wolfgang Sievernich

Die Unternehmerin verstarb im Alter von 89 Jahren Anfang der Woche.

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Johanna Quandt saß bis 1997 bei BMW im Aufsichtsrat und engagierte sich danach in sozialen Projekten.
Johanna Quandt saß bis 1997 bei BMW im Aufsichtsrat und engagierte sich danach in sozialen Projekten.
(Foto: BMW)

Johanna Maria Quandt verstarb am Montag dieser Woche im Alter von 89 Jahren in ihrem Wohnort Bad Homburg vor der Höhe. Johanna Quandt führte nach dem Tod ihres Mannes Herbert Quandt 1982 einen Teil seiner Unternehmen und Beteiligungen weiter, darunter die BMW AG, an der sie rund 50 Prozent der Anteile hielt. Bis 1997 saß sie bei BMW im Aufsichtsrat.

Engagement in soziale Projekte

Nach ihrer Tochter Susanne Klatten galt Johanna Quandt als die zweitreichste Frau Deutschlands. Sie lebte stets nach der Maxime „Ein Vermögen, das bedeutet auch, gesellschaftliche Verantwortung zu tragen“. Wer Geld habe, solle es auch für gute Zwecke einsetzen. Johanna Quandt erhielt dafür viele Auszeichnungen. So wurde sie vor zehn Jahren wegen ihres Engagements für die Behandlung krebskranker Kinder zur Ehrensenatorin der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt ernannt. Außerdem wurde ihr das große Bundesverdienstkreuz verliehen.

Ihre Stiftung vergab jedes Jahr einen Preis für vorbildlichen Wirtschaftsjournalismus.

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