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Produktion BMW eröffnet erweitertes Presswerk

| Redakteur: Jens Scheiner

In einer Feierstunde hat BMW am Standort Regensburg Anfang Juli die vierte Großpresse und zweite Coilanlage im Werk Regensburg in Betrieb genommen. Für den Presswerksausbau der vergangenen Jahre investierte der Automobilhersteller zuletzt 90 Millionen Euro.

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Presswerksmitarbeiter Stefan Berger, Oberbürgermeister Joachim Wolbergs, BMW Betriebsratsvorsitzender Werner Zierer, Landrätin Tanja Schweiger, BMW Technologieleiter Dr. Robert Engelhorn und Werkleiter Dr. Andreas Wendt mit dem ersten Bauteil – einem Längsträger – der neuen Presse GP 661.
Presswerksmitarbeiter Stefan Berger, Oberbürgermeister Joachim Wolbergs, BMW Betriebsratsvorsitzender Werner Zierer, Landrätin Tanja Schweiger, BMW Technologieleiter Dr. Robert Engelhorn und Werkleiter Dr. Andreas Wendt mit dem ersten Bauteil – einem Längsträger – der neuen Presse GP 661.
(Bild: BMW / Florian Hammerich)

Insgesamt hat die BMW AG am Standort Regensburg seit 2009 für die Umsetzung der so genannten On-site-Strategie und den Ausbau des Presswerks rund 250 Millionen Euro aufgewendet. Damit ist das Regensburger Presswerk derzeit mit vier Großpressen und zwei Coilanlagen laut Unternehmensaussage eines der modernsten weltweit.

Werkleiter Dr. Andreas Wendt: „Der Presswerksausbau mit seinen hohen Investitionssummen ist ein deutliches Bekenntnis der BMW Group zum Standort Regensburg. Bei allem globalem Wachstum und neuen Produktionsstätten auf vielen Kontinenten setzt das Unternehmen langfristig auf die Kompetenzen unseres Werkes und unserer Mitarbeiter.“

Presswerksausbau seit 2009

Das erste Presswerk im BMW-Werk Regensburg wurde im November 1997 mit einer ersten Presse in Betrieb genommen. 2009 folgte schließlich die Umsetzung der neuen Presswerk-On-Site-Strategie. Die beinhaltet, dass alle in einem Fahrzeugwerk benötigten Karosserieteile auch möglichst vor Ort abgepresst werden sollen. Daher wurde im Oktober 2009 eine zweite Pressenstraße mit einer dazugehörigen Coil-Anlage installiert. Nach der dritten Anlage, die 2013 in Betrieb ging, wurde 2014 der umfangreiche Ausbau mit einer weiteren Großpresse und einer zusätzlichen Coilanlage abgeschlossen.

Die On-Site-Strategie stärkt den Produktionsstandort, da die Fertigungskapazitäten vor Ort ausgebaut werden. Zugleich leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Denn bislang notwendige LKW-Transporte für die Zulieferung von Pressteilen können entfallen. Damit werden die Straßen entlastet und der CO2-Ausstoß der Lkws reduziert.

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