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Brennstoffzellen-Entwicklung Bosch erhöht seinen Anteil an Brennstoffzellenhersteller

Redakteur: Thomas Günnel

Die Brennstoffzellen-Technik hat Potenzial für die künftige Energieversorgung ganzer Gesellschaften. Bosch hat deshalb seine Anteile an Ceres Power, einem der Marktführer, deutlich erhöht.

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Bosch hat seine Anteile am Unternehmen Ceres Power deutlich erhöht. Beide Unternehmen entwickeln bereits länger Festoxid-Brennstoffzellen.
Bosch hat seine Anteile am Unternehmen Ceres Power deutlich erhöht. Beide Unternehmen entwickeln bereits länger Festoxid-Brennstoffzellen.
(Bild: Andrew Brookes AB Still LTD/Bosch)

Bosch kauft sich noch umfangreicher ins Unternehmen Ceres Power ein: Für rund 90 Millionen Euro hat der Automobilzulieferer heute (22. Januar) seine Anteile von 3,9 auf 18 Prozent erhöht. Im Rahmen der Transaktion ist Bosch berechtigt, ein Mitglied in den Aufsichtsrat von Ceres Power zu berufen.

Beide Unternehmen arbeiten bereits seit August 2018 zusammen und entwickeln Brennstoffzellen-Stacks für stationäre Anwendungen, konkret Festoxid-Brennstoffzellen. Bereits im Herbst 2019 startete Bosch daraufhin in Deutschland eine Kleinserienfertigung erster Brennstoffzellensysteme. Die Technologie eignet sich unter anderem für den Einsatz in Form kleiner dezentraler Kraftwerke in Städten, Fabriken, Rechenzentren und beim Betreiben von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge.

Wer ist Ceres Power?

Ceres Power ist eines der führenden Unternehmen bei der Entwicklung von Festoxid-Brennstoffzellen (SOFC) der nächsten Generation. Das Unternehmen will die Technologie durch lizenzierte Volumenfertigung mit Partnern industrialisieren und sie für die vernetzte und dezentrale Energieerzeugung einsetzen.

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