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Zulieferer Bosch investiert rund 100 Millionen Euro in Indien

| Redakteur: Jens Scheiner

Die Bosch-Gruppe investiert noch in diesem Jahr rund 100 Millionen Euro in die indischen Fertigungs- und Entwicklungsstandorte. Ein Großteil davon fließt in den Ausbau der Niederlassung in Adugodi in der südindischen Stadt Bangalore.

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Bosch eröffnete zwei neue Gebäude, die Platz für 20 moderne Entwicklungs- und Testlabors bieten.
Bosch eröffnete zwei neue Gebäude, die Platz für 20 moderne Entwicklungs- und Testlabors bieten.
(Bild: Bosch)

Wie das Unternehmen mitteilte hat das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen dort in den vergangenen zwei Jahren bereits knapp 50 Millionen Euro investiert, um den dienstältesten Fertigungsstandort des Zulieferers in Indien zu einem Hightech-Entwicklungszentrum umzubauen. Bosch eröffnete am Freitag (2. September) zwei neue Gebäude, die Platz für 20 moderne Entwicklungs- und Testlabors bieten. In den kommenden Jahren soll nach eigenen Angaben weiter in den Ausbau des Standorts investiert werden.

Indien ist wichtiger Entwicklungsstandort

„Die Investition in Adugodi unterstreicht den Stellenwert Indiens als Innovationsstandort für die Bosch-Gruppe“, so Peter Tyroller, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH, zuständig für die Region Asien-Pazifik. Die Entwicklungsaktivitäten in Indien sind bereits heute die umfassendsten außerhalb Deutschlands. Mehr als 14.000 Mitarbeiter sind in diesem Bereich beschäftigt, rund 3.000 davon arbeiten in den neuen Räumlichkeiten in Adugodi. Die Ingenieure in Indien arbeiten an Lösungen für unterschiedliche Bereiche wie beispielsweise Fahrerassistenz und -sicherheit, Data-Mining sowie auch an Software-Lösungen für das Internet der Dinge. Im laufenden Jahr plant das Unternehmen nach eigenen Angaben 3.500 neue Akademiker vor Ort einzustellen. Mit insgesamt über 30.000 Beschäftigten ist der Zulieferer einer der wichtigsten Arbeitgeber in Indien.

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