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Personaleinsparungen Bosch verhandelt über Stellenabbau in Hildesheim

| Autor / Redakteur: dpa / Christian Otto

Der Zulieferer spürt die schwachen Absatzzahlen in Europa. Einsparungen an bestimmten Standorten werden dadurch nötig. Ein Kandidat ist das Hildesheimer Starter- und Generatorenwerk. Dort soll durch Umstrukturierungen ein Teil der Belegschaft entfallen.

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Das Bosch-Werk in Hildesheim steht vor einem strukturellen Umbau. Dadurch ist ein Arbeitsplatzabbau nötig.
Das Bosch-Werk in Hildesheim steht vor einem strukturellen Umbau. Dadurch ist ein Arbeitsplatzabbau nötig.
(Foto: Bosch)

Der Autozulieferer Bosch verhandelt über einen Jobabbau in seinem Werk in Hildesheim. „Es gibt seit März Gespräche zwischen Arbeitnehmervertretern und Werkleitung über diesen Standort“, sagte ein Bosch-Sprecher und bestätigte einen Bericht der »Stuttgarter Nachrichten«.

Den Angaben zufolge soll das niedersächsische Starter- und Generatorenwerk zu einem sogenannten wissensbasierten Leitwerk werden, in dem Technologie und Anlauf der Produkte gebündelt werden.

Schwacher Markt fordert Umbau

Im Starterwerk arbeiten nach Bosch-Angaben derzeit 1.300 Menschen. Wie viele Stellen wegfallen, ist dem Sprecher zufolge aber noch offen. Grund für den Umbau sei der rückläufige Automarkt in Europa. Die Produkte aus dem Werk werden speziell für diesen Markt produziert.

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