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Leichtbau-Bremsen Brembo und Daimler konzipieren leichte Bremsscheiben

| Redakteur: Christian Otto

Der Stuttgarter OEM greift für zukünftige Baureihen auf Leichtbaubremsscheiben zurück, die er zusammen mit Brembo entwickelt hat. Die 10 bis 15 Prozent leichteren Scheiben sollen unter anderem bei der Kraftstoffeinsparung helfen.

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Daimler greift nun auf zusammen mit Brembo konzipierte Leichtbau-Bremsen zurück.
Daimler greift nun auf zusammen mit Brembo konzipierte Leichtbau-Bremsen zurück.
(Foto: Brembo)

Die Daimler AG hat zusammen mit Brembo eine neue Leichtbaubremsscheibe entworfen. Dabei werden zwei unterschiedliche Materialien miteinander verbunden: Gusseisen und Stahl. Der Hauptvorteil liegt laut Bembo in der Glocke aus Stahl, die nun eine Stärke von nur 2,5 Millimeter anstatt der 7,5 bis 9 Millimeter der klassischen Bremsglocke aus Gusseisen aufweist. Die Bremsleistung soll dabei gleich bleiben.

Aufgrund dieser Gewichtsreduzierung lasse sich eine Scheibe fertigen, die, je nach Geometrie der Glocke, um 10-15 Prozent leichter ist: je größer die Glocke, desto größer die Gewichtsverringerung. Ein wichtiger Nebeneffekt sei der gesenkte Kraftstoffverbrauch.

Schweizer Uhrwerke als Vorbild

Die Konstruktion der Verzahnung der Glocke ist Brembos wichtigster Entwicklungsbeitrag. Dabei kam eine Technologie für Präzisionszahnräder zum Einsatz, die auch für Schweizer Uhrwerke verwendet wird. Diese neue Leichtbaubremsscheibe ist laut dem Bremsenspezialisten das erste weltweit produzierte Produkt, welches gleichzeitig in den Produktionsstätten in Europa, China und den USA gefertigt wird.

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