Zulieferer Bridgestone baut Werk in Kentucky aus

Redakteur: Tanja Schmitt

Bridgestone erweitert sein Werk für Luftfedern in Williamsburg, Kentucky. Das Unternehmen investiert für den steigenden Bedarf für E-Autos. Im Dezember 2022 sollen die Arbeiten fertiggestellt sein.

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Das Werk in Williamsburg, Kentucky.
Das Werk in Williamsburg, Kentucky.
(Bild: Bridgestone)

Bridgestone baut sein Werk für Luftfedern in Williamsburg, Kentucky, aus. Das Unternehmen investiert laut eigenen Angaben gut 50 Millionen US-Dollar in den Ausbau der Produktionsanlagen seines Tochterunternehmens Firestone Industrial Products (FSIP). Bridgestone will damit die steigende Nachfrage im Bereich Elektrofahrzeuge bedienen.

Mit den Arbeiten wurde bereits begonnen. Sie sollen bis Ende 2022 abgeschlossen sein. Der Standort umfasst laut Bridgestone rund 35.000 Quadratmeter. Nun wird die Produktionsfläche um über 6.300 Quadratmeter erweitert, um Platz für neue zusätzliche Produktionsanlagen zu schaffen. Außerdem werde die Belegschaft um 50 Prozent auf dann 750 Mitarbeiter aufgestockt.

Besseres Lenkverhalten und mehr Reichweite

Die Luftfedern sollen den Fahrkomfort und das Lenkverhalten verbessern. „Sie können sogar die Reichweite von Elektrofahrzeugen erhöhen, indem das Fahrzeug weiter abgesenkt und so die Aerodynamik verbessert wird“, schreibt das Unternehmen in seiner Mitteilung. Außerdem sollen diese die Batterien vor Erschütterungen und Überhitzung schützen.

Über Firestone

Firestone entwickelt, testet und produziert Luftfederungen an seinen nordamerikanischen Standorten Williamsburg und Dyersburg (Tennessee) sowie in Brasilien, China, Costa Rica und in seinem kürzlich erweiterten Werk in Wolsztyn, Polen.

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